Einwanderer machen sich oft selbständig - DER SPIEGEL
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Firmengründungen Einwanderer trauen sich häufiger

Jeder fünfte Firmengründer hat ausländische Wurzeln. Das hört sich nach einer Erfolgsmeldung an, doch viele gründen aus der Not heraus - in ihrem Beruf finden sie keine Anstellung. Vom Gründungseifer der Einwanderer profitieren viele: Sie schaffen mehr Arbeitsplätze als Deutsche.
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Endlich die eigene Chefin: Narges Maghmoumi hat sich als Architektur- und Energieberaterin selbständig gemacht. Vor 20 Jahren kam sie aus dem Iran nach Deutschland, lange hat sie keinen Job gefunden, trotz Diplomnote 1,0. "Selbstständigkeit war die einzige Möglichkeit, endlich in meinem Beruf zu arbeiten", sagt sie. Jeder fünfte Firmengründer hat wie Maghmoumi ausländische Wurzeln - und viele gründen wie sie aus der Not heraus. mehr...

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Eifrige Gründer: Nach Zahlen der staatlichen KfW-Bankengruppe hatten im vergangenen Jahr 184.000 Menschen und damit 22 Prozent aller Unternehmensgründer in Deutschland einen Migrationshintergrund. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten kamen aus der Türkei oder Russland. Die Selbständigenquote der Einwanderer hat sich in 20 Jahren fast verdoppelt, sie haben sogar die Deutschen überholt.

Foto: Friso Gentsch/ dpa
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Gute Nachrichten: Volkswirt Alexander Kritikos hat mit Kollegen eine Langzeitstudie zur Selbstständigkeit in Deutschland herausgebracht. Eines der Ergebnisse: Gründen lohnt sich. Bei Selbständigen kommt es deutlich seltener vor, dass sie weniger als 1100 Euro netto verdienen als bei Angestellten.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?