"Eisfieber" im ZDF: So eine Seuche! - DER SPIEGEL
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"Eisfieber" im ZDF So eine Seuche!

Zwischen Bio-Terrorismus und Biografie-Sülz: Mit "Eisfieber" startet das ZDF eine groß angelegte Reihe mit Verfilmungen des Bestseller-Autors Ken Follett. Das fängt ja schlecht an, kann man da nur sagen: Denn der Seuchen-Thriller mutiert im Zweiten zum Familiendrama mit Rosamunde-Pilcher-Flair.
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Das Sujet von "Eisfieber" ist, so lautet wohl die Sprachformel in solchen Fällen, hochbrisant und aktuell: Ein paar Gauner wollen ein tödliches Virus (Madoba-2, eine fiktive Ebola-Variante) stehlen und den Erreger an Terroristen verhökern. Antonia Gallo, Sicherheitschefin des bestohlenen Pharmaunternehmens, will das verhindern.

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Szene aus "Eisfieber": Die großartige Anneke Kim Sarnau gibt eine für einen ZDF-Film erstaunlich gewagte Frauenfigur; eine degenerierte Über-Bitch namens Daisy, eine sehnige Prügelmaschine, die reihenweise Kerle flachlegt.

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Szene aus "Eisfieber": Kit (Tom Schilling), der missratene Sohn des Familienpatriarchen, begibt sich auf eine krumme Tour.

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Ganz in blau: Pharmaboss Stanley Oxenford (Heiner Lauterbach) und seine Sicherheitschefin entdecken den Diebstahl des tödlichen Virus.

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Die Liebe in Zeiten von Madoba-2: Herr Oxenford und Frau Gallo würden ja gern miteinander. Aber vorher muss noch die Menscheit gerettet werden.

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In diesem Film ja eigentlich die Guten, obwohl sie die Bösen spielen: Die Gangstertruppe um den herrvoragenden Matthias Brandt (2.v.r.), der den Gangsterboss Nigel gibt.

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Seufz! Seufz! Die Hauptdarsteller Lauterbach und Ferrari vor einer pilcherisierten Kulisse.

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Szene aus "Eisfieber" mit Ferrari und Lauterbach. Mit dem Thriller startet das ZDF in eine große angelegte Reihe mit Ken-Follett-Verfilmungen - stolze sieben Millionen Euro hat der Film gekostet.

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