Eiszeit an den Niagarafällen Staunen und Bibbern
Winterwunderland: Ein dicker Eispanzer und große Wasserdampfschwaden verbergen die Niagarafälle, die zu den bekanntesten Wasserfällen der Welt gehören.
Während in Kanada alles fast wie immer fließt, versteckt sich das Wasser auf der amerikanischen Seite hinter dickem Eis und dem Dampf, der ständig aufsteigt.
Den Besuchern bietet sich ein atemberaubendes Schauspiel - wenn sie der Kälte trotzen.
Fast 2500 Tonnen Wasser rauschen hier jede Sekunde in die Tiefe.
Rekordkälte von bis zu minus 20 Grad sorgt dafür, dass die Niagarafälle zurzeit kaum zu sehen sind.
Aber eine Temperatur, die diese Gewalt erfrieren könnte, gibt es nicht.
Die Kälte verwandelt die Landschaft in einen natürlichen Skulpturenpark aus Schnee und Eis.
Eiszeiten gab es hier auch schon früher: Das Bild zeigt die Niagarafälle auf der amerikanischen Seite im Jahr 1951.