Eiweißreste: Konserviert durch Metalle - DER SPIEGEL
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Eiweißreste Konserviert durch Metalle

An einem 50 Millionen Jahre alten Reptilienfossil haben Forscher Spuren der Eiweißstruktur von Weichteilen entdeckt. Mit Hilfe der Metalle Kupfer und Eisen konnten sich die chemischen Strukturen der Haut über die Jahre retten.
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Infrarotaufnahme der Eiweißreste: Forscher haben ein 50 Millionen Jahre altes Fossil mit Infrarotstrahlen abgetastet. In der obersten Schicht der Probe regte das Licht die Moleküle zum Schwingen an. So konnte man auf die Beschaffenheit der Moleküle schließen. Es fanden sich deutliche Hinweise auf Molekülgruppen biologischer Substanzen aus der Haut.

Foto: Royal Society
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Röntgenaufnahmen der 50 Millionen Jahre alten Reptilienhaut (links) und der Haut eines modernen Geckos (rechts): "Die Verteilung der organischen Substanzen in der Fossilienhaut und der Haut einer lebenden Echse waren kaum zu unterscheiden", erklärten die Wissenschaftler.

Foto: Royal Society
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Reptilienfossil: Weil die Proben unter dem infraroten Licht nicht beschädigt werden, könnten nun auch andere empfindliche Fossilien auf diese Weise untersucht werden, schlagen die Wissenschaftler vor.

Foto: N. P. Edwards
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