Hochwasser an der Elbe Die Flut beim Fischer
Eckhard Panz vor seinem überfluteten Schuppen in Hohnstorf: Der Elbfischer wurde vom Hochwasser schwer getroffen.
Der Eingang zur Fischerei von Eckhard Panz: Alles steht unter Wasser.
Etwa tausend Reusen konnte Panz nach eigenen Angaben retten. Wie das restliche Material in der Fischerei die Flut überstehen wird, kann er noch nicht abschätzen. Nicht alle Geräte konnte er in Sicherheit bringen.
Das angrenzende Wohnhaus seiner Eltern steht unter Wasser. Hier ist der Flur zu sehen.
Der Schaden ist immens. Panz fragt sich: "Wer soll das bezahlen?" Eine Versicherung habe er nicht, so der 47-Jährige.
Panz in seinem Boot an der Fischerei: Wo er früher entlanggehen konnte, steht nun meterhoch das Wasser.
An vielen Orten entlang der Elbe hat das Hochwasser seinen Höchstpunkt erreicht. In Lauenburg stagnierte der Pegel am Mittwoch bei 9,60 Meter. Die Altstadt versank in den Fluten:
Opfer der Elbe: das Hotel Möller in der Lauenburger Unterstadt
Die Wahlkampftour führt ins Katastrophengebiet: Kanzlerin Angela Merkel besuchte Lauenburg.
Einmal unterwegs machte die Kanzlerin auch im niedersächsischen Hitzacker Halt. Das Elbe-Hochwasser in Niedersachsen hat seinen Höhepunkt weitgehend erreicht.
Einsatzkräfte fischen bei Hitzacker Treibholz aus der Elbe.
Auch in anderen Bundesländern ist die Gefahr noch nicht gebannt. Die Pegel steigen zwar meist nicht weiter. Aber das Wasser drückt auf die Deiche. Betroffen ist auch Mecklenburg-Vorpommern. Hier ist der Außenbereich eines Hotels in Dömnitz zu sehen - völlig überflutet, nur noch die Sonnenschirme erinnern an die Terrasse.
Angespannt blieb die Lage auch im niedersächsischen Hohnstorf. Der Ort liegt direkt gegenüber von Lauenburg, hier wurde mittags ein Pegel von 9,54 Meter gemessen.
Keine Verbesserung: Wegen des Hochwassers ist der Ort Schönhausen auch am Mittwoch von der Außenwelt abgeschlossen und nur mit Booten oder schwerem Gerät der Bundeswehr erreichbar. Auf dem Bild ist das Nachbardorf Schönhauser Damm zu sehen.
Auf der Flucht: Im Wildpark in Weißewarte in Sachsen-Anhalt werden die Tiere vor dem Ertrinken gerettet.
Seit dem Dammbruch in Fischbeck im Landkreis Stendal stehen mehrere Ortschaften unter Wasser. Vor Schönhausen wurden entkräftete Rehe aus den Fluten gerettet.
Der Deichbruch in Fischbeck bei Stendal konnte bisher nicht geschlossen werden.
Die Fluten haben weite Teile der Umgebung unter Wasser gesetzt.