Elefantenpolo in Thailand Blaues Blut auf dicker Haut
Thailands letzte Khru Ba Yais Elefantenschamanen segnen das Elefantenpoloturnier.
Gurken, Ananas, Zuckerrohr, Papayas: Beim Buffet gibt es alles in Hülle und Fülle, was Elefanten gerne fressen.
Für die Menschen sind neben thailändischen Leckereien wie Pad Thai Nürnberger und Nackenschnitzel im Angebot.
Elefantenpolo ist ein Partyevent. Es geht mindestens genauso sehr ums Essen und Plaudern wie um den Dickhäutersport.
Aufmarsch der Elefanten zu einem Turnierspiel
Der bayerische Prinz Oettingen-Wallerstein (rechts) im Zweikampf um den Ball mit den Königen des neuseeländischen Rugbys.
Vor dem Spiel probiert Oettingen-Wallerstein Schläger aus: Liegt er gut in der Hand, ist der lang genug?
Von einem hölzernen Hochstand hieven sich die Spieler auf den Rücken der Elefanten, eine Übung, die niemand auch nur halbwegs elegant meistert, selbst ein Blaublüter nicht.
Stick Chicks unter sich: Anna Oettingen-Wallerstein und All-Blacks-Star Charlie Riechelmann halten am Spielfeldrand Ersatzschläger bereit.
Statt Halbfinale ist Wellness angesagt: Oettingen-Wallerstein läßt sich nach dem Spiel gegen die All Blacks am Spielfeldrand massieren.
Die All Blacks führen ihren traditionellen Haka auf, einen Kriegstanz der Maoris.
Die transsexuellen Schönheiten der Tiffanys antworten auf ihre Weise: schrill und schräg.
Gerne lässt sich James Manclark, Erfinder des Elefantenpolos, mit den transsexuellen Tiffany-Damen ablichten. Großzügig hat er ihnen das Halten des Poloschlägers mit zwei Händen erlaubt. "Ich bin ein Gentleman. Wenn sie sagen, sie sind Frauen, dann sind sie es."
Nong Jele, Miss Tiffany, sitzt siegesgewiss auf dem Elefanten. Wenige Sekunden zuvor war sie allerdings alles andere als selbstbewusst. "Ich habe Angst", gestand die 21-jährige, als sie auf den Elefanten klettern musste.
Als Torfrau der Tiffanys mühte sich Miss Tiffany 2012 redlich, aber vergeblich, den All Blacks Paroli zu bieten. Die Neuseeländer gewannen 3:0.