Elefantenpolo in Thailand - DER SPIEGEL
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Elefantenpolo in Thailand Blaues Blut auf dicker Haut

Ein deutscher Prinz, neuseeländische Rugbyspieler, transsexuelle Schönheiten: Das Teilnehmerfeld beim Elefantenpolo-Turnier in Thailand ist so seltsam wie der Sport selbst. Alljährlich treffen sich unterschiedlichste Typen, um sich auf den Dickhäutern zu messen. Und etwas Gutes zu tun.
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Thailands letzte Khru Ba Yais – Elefantenschamanen – segnen das Elefantenpoloturnier.

Foto: Michael Lenz
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Gurken, Ananas, Zuckerrohr, Papayas: Beim Buffet gibt es alles in Hülle und Fülle, was Elefanten gerne fressen.

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Für die Menschen sind neben thailändischen Leckereien wie Pad Thai Nürnberger und Nackenschnitzel im Angebot.

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Elefantenpolo ist ein Partyevent. Es geht mindestens genauso sehr ums Essen und Plaudern wie um den Dickhäutersport.

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Aufmarsch der Elefanten zu einem Turnierspiel

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Der bayerische Prinz Oettingen-Wallerstein (rechts) im Zweikampf um den Ball mit den Königen des neuseeländischen Rugbys.

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Vor dem Spiel probiert Oettingen-Wallerstein Schläger aus: Liegt er gut in der Hand, ist der lang genug?

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Von einem hölzernen Hochstand hieven sich die Spieler auf den Rücken der Elefanten, eine Übung, die niemand auch nur halbwegs elegant meistert, selbst ein Blaublüter nicht.

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Stick Chicks unter sich: Anna Oettingen-Wallerstein und All-Blacks-Star Charlie Riechelmann halten am Spielfeldrand Ersatzschläger bereit.

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Statt Halbfinale ist Wellness angesagt: Oettingen-Wallerstein läßt sich nach dem Spiel gegen die All Blacks am Spielfeldrand massieren.

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Die All Blacks führen ihren traditionellen Haka auf, einen Kriegstanz der Maoris.

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Die transsexuellen Schönheiten der Tiffanys antworten auf ihre Weise: schrill und schräg.

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Gerne lässt sich James Manclark, Erfinder des Elefantenpolos, mit den transsexuellen Tiffany-Damen ablichten. Großzügig hat er ihnen das Halten des Poloschlägers mit zwei Händen erlaubt. "Ich bin ein Gentleman. Wenn sie sagen, sie sind Frauen, dann sind sie es."

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Nong Jele, Miss Tiffany, sitzt siegesgewiss auf dem Elefanten. Wenige Sekunden zuvor war sie allerdings alles andere als selbstbewusst. "Ich habe Angst", gestand die 21-jährige, als sie auf den Elefanten klettern musste.

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Als Torfrau der Tiffanys mühte sich Miss Tiffany 2012 redlich, aber vergeblich, den All Blacks Paroli zu bieten. Die Neuseeländer gewannen 3:0.

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