Elefantenrunde 2005 - DER SPIEGEL
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Elefantenrunde 2005 "Herr, äh, Bundesschröder..."

"Dafür lieben wir ihn", bekennt Franz Müntefering noch vier Jahre später. Er meint Gerhard Schröder und dessen Auftritt in der Elefantenrunde am Wahlabend 2005. Es war einer dieser seltenen Momente, in denen Politiker ihr wahres Ich zeigen. Nur einem gelingt es an diesem Abend, ihm Paroli zu bieten.
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Selbstsicher: Lachend sitzt Bundeskanzler Gerhard Schröder vor dem Beginn der "Berliner Runde" im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin in seinem Stuhl. Später muss er selbst zugeben, dass sein Auftritt an diesem Abend "suboptimal" gewesen sein.

Foto: Z1003 Jens Büttner Pool/ dpa
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Die "Elefantenrunde": Die Stimmung in der "Berliner Runde" am Abend der Bundestagswahl 2005 im ZDF-Studio war angespannt, der Wahlausgang war noch nicht ganz klar. Nur einer fühlte sich bereits als Sieger, der bisherige Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Foto: dpa/ZDF/Jürgen Detmers
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Vor der Sendung: Noch-Bundeskanzler Gerhard Schröder und die Kanzlerkandidatin der CDU, Angela Merkel, bei ihrer Ankunft im Berliner ZDF-Hauptstadtstudio zur "Elefantenrunde". Noch sah Schröder siegessicher und Merkel verbittert aus - das sollte sich nach dem Gespräch ändern.

Foto: dpa
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Wegweisend: "Ich hör' die Reggae-Musik schon im Hintergrund": Joschka Fischer kann sich eine Jamaika-Koalition nach der Bundestagswahl 2005 nur schwer vorstellen.

Foto: dpa
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Edmund Stoiber: "Also, ich glaube, wir sollten, also diese Arroganz, also, ich muss das mal ganz ehrlich sagen": In der Elefantenrunde ist Edmund Stoiber dem damaligen Bundeskanzler rhetorisch unterlegen.

Foto: Bayerische Staatskanzlei
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Der Sieger des Abends: FDP-Spitzenkandidat Guido Westerwelle steht nach der "Elefantenrunde" noch mit Edmund Stoiber und Angela Merkel im ZDF-Hauptstadtstudio. Seine Freude ist ihm anzusehen, er hatte es als einziger geschafft, an diesem Abend Gerhard Schröder Paroli zu bieten.

Foto: ddp
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Alte Kampfgefährten: Vor der Fernsehsendung "Berliner Runde" umarmen sich die bisherigen Koalitionspartner Bundeskanzler Gerhard Schröder und sein Außenminister und Vizekanzler Joschka Fischer noch. Schröders Gebahren während des anschließenden Gesprächs ließ den Grünen jedoch immer weiter von ihm abrücken.

Foto: ddp
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Schröders Wahlsieg: "Niemand außer mir, niemand" - Gerhard Schröder wirkt in der Elefantenrunde am Wahlabend wie ein Raubtier in der Manege.

Foto: AP
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Die Siegerin des Abends: Die CDU-Kanzlerkandidatin Angela Merkel verlässt nach der Sendung "Berliner Runde" das ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin. Zu Beginn der sogenannten Elefantenrunde hatte sie noch schlecht dagestanden. Die CDU, die Umfragen vor der Wahl noch auf bis zu 29 Prozent der Stimmen gesehen hatten, hatte nur knapp die Hälfte dessen erreicht. Nach der Sendung jedoch, in der Gerhard Schröder Merkel heftig attackiert hatte, standen auch die Granden der CDU, die sie bis dahin noch hatten absägen wollen, hinter ihrer Kandidatin.

Foto: dpa
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Bald bin ich Kanzler: Gerhard Schröder und Franz Maget 1999 in München kurz vor der Wahl zum Bundeskanzler. Da hatte die SPD noch Aufwind.

Foto: Karl Schillinger
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