Elektro-Skateboard Mit dem Strom
Auf geht's: Redakteur Michail Hengstenberg beim Test des Mellow-Antriebs in der Prototyp-Fassung. Mit der Fernbedienung aus dem Modellsport wird der Antrieb gesteuert.
Anschwung: Wer auf den ersten Metern noch selber "pusht", schont den Akku - und minimiert das Risiko, dass das Brett wegen des enormen Drehmoments alleine wegflitzt.
Im Flow: Einmal in Fahrt, kann man, begleitet vom Surren des Elektromotors, wunderbar flüssig einfach dahinfahren.
Antrieb: 2,5 Kilogramm wiegt die komplette Einheit, hier noch am Board der Erfinder - der Wechsel dauert lediglich fünf Minuten.
High-Tech: Als einziges System bisher am Markt verfügt der Mellow-Antrieb über in die Rollen integrierte Motoren. Alle anderen Elektro-Skateboards übertragen die Kraft über einen Zahnriemen auf die Achse.
Flexibel: Der Stromspeicher kann jederzeit als Modul ausgetauscht werden.
Fachsimpeln: Der Autor im Beratungsgespräch mit Mellow-Gründer Schewe.
Quattro: Der neueste Streich von Green und Schewe - ein Skateboard mit Allradantrieb. Bis zu sechs PS bringt dieses Brett auf die Rollen - und ist damit ein Fall für Profis.
Steuerung: Das Fertige Produkt wird einen kleinen, unauffälligen Schieberegler als Steuerung erhalten. Die aus dem Modellbau geliehene Pistolensteuerung befehligt nur den Prototyp.
Überzeugungstäter: Kilian Green, ehemals in der BMW-Prototypenentwicklung tätig, ist leidenschaftlicher Brettsportler.
Gewöhnungssache: Ein paar Anläufe braucht es schon, bis man sich an das Beschleunigungsvermögen des Antriebs gewöhnt hat.
Gründer-Duo: Kilian Green und Johannes Schewe bei der Ausfahrt auf dem Allrad-Board.