Elektroauto im Alltagstest - DER SPIEGEL
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Elektroauto im Alltagstest, Teil 1 Laden unter Laternen

Wie praktisch ist ein E-Mobil, wenn man keine eigene Garage mit Steckdose hat und auf öffentliche Ladesäulen angewiesen ist? SPIEGEL-ONLINE-Autor Christian Frahm wagt den Test.
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Weit und breit keine Ladesäule in Sicht. SPIEGEL-ONLINE-Autor Christian Frahm wohnt in einem durchschnittlichen Hamburger Wohngebiet. Er möchte herausfinden, wie es sich dort mit einem Elektroauto lebt.

Foto: Christian Frahm
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Tag 1 des Selbstversuchs: Noch muss man sich keine Sorgen machen, denn die Batterie des Renault Zoe reicht laut Anzeige noch für 329 Kilometer.

Foto: Christian Frahm
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Der Bordcomputer wird ab jetzt jeden gefahrenen Kilometer und jede verbrauchte Kilowattstunde Strom aufzeichnen. Am Ende der Elektro-Odyssee wird dann Bilanz gezogen.

Foto: Christian Frahm
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Der Renault Zoe hat vom Hersteller gerade ein Batterie-Update bekommen. Der 40-kWh-Akku des Autos soll genug Strom für eine Strecke von realistischen 300 Kilometern liefern.

Foto: Christian Frahm
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Geladen wird vorne. Auf Knopfdruck öffnet sich das Renault-Markenlogo und gibt die Ladebuchse des Stromers frei.

Foto: Christian Frahm
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Der Renault Zoe ist das meistverkaufte Elektroauto in Europa. In Europa wurde er im vergangenen Jahr 21.377-mal zugelassen.

Foto: Matthias Kriegel
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Seit 2013 wird der Renault Zoe nahezu unverändert gebaut. jetzt aber spendierte der französische Autobauer dem Elektroauto ein Batterie-Update. Statt wie zuvor 22 kWh liefert die Batterie nun 41 kWh Strom.

Foto: Christian Frahm
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Im Innenraum ist alles sehr aufgeräumt. Durch die geringe Anzahl von Schaltern und Reglern und durch das zentrale Display findet sich der Fahrer schnell zurecht.

Foto: Christian Frahm
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Einzig die Bedienung der Sitzheizung ist gewöhnungsbedürftig. Die Schalter dafür liegen jeweils links und rechts neben der Wählhebel-Armatur.

Foto: Christian Frahm
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Das Innenraumdesign ist schlicht und trotzdem elegant. An mehreren Orten im Innenraum findet sich die "Z.E. Signatur" wieder - eine Anspielung auf Zero Emission, also Null Emission.

Foto: Christian Frahm
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Die Reichweite des Renault Zoe wird nach dem NEFZ-Zyklus mit 400 Kilometern angegeben. Renault selbst sieht es realistischer und gibt eine Reichweite von 300 Kilometern an.

Foto: Matthias Kriegel
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Bei den Sitzen haben sich die Designer laut Renault von modernen Hochgeschwindigkeitszügen inspirieren lassen.

Foto: Christian Frahm
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Der Renault Zoe sieht aus wie ein gewöhnlicher moderner Kleinwagen.

Foto: Matthias Kriegel
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Die blau hinterlegten Rückleuchten sind ein echter Hingucker.

Foto: Matthias Kriegel
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Der Zoe ist startbereit.

Foto: Christian Frahm
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Die Türgriffe der hinteren Türen sind in den Fensterrahmen integriert und lassen den Zoe damit wie ein Coupé aussehen. Auf dem Griff ist übrigens der Fingerabdruck des Designers des Zoe.

Foto: Christian Frahm
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Mit Batterie kostet der Renault Zoe mindestens 33.200 Euro. Abzüglich der Kaufprämie für E-Mobile (2000 Euro Staat / 3000 Euro von Renault) werden dann noch 28.200 fällig. Wenn man die Batterie monatlich für 69 Euro mietet, fällt der Basispreis auf 25.200 Euro (20.200 nach Abzug der Prämie).

Foto: Matthias Kriegel
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Angetrieben wird der Renault Zoe von einem Elektromotor mit 92 PS. Damit geht es in gemütlichen 13,2 Sekunden auf 100 Stundenkilometer. Bei 135 km/h ist dann Schluss. Um Energie zu sparen, ist das Auto elektronisch abgeriegelt.

Foto: Christian Frahm
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Das Ladekabel sollte immer an Bord sein. Zur Verfügung steht ein Ladekabel für die Säule und ein Kabel mit herkömmlichem Schuko-Stecker.

Foto: Christian Frahm
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Ist der Akku leer, benötigt der Zoe an einer 22-kW-Säule mehr als zweieinhalb Stunden, um den Akku zu 100 Prozent zu laden. Die 80-Prozent-Marke ist allerdings schon nach anderthalb Stunden erreicht.

Foto: Christian Frahm
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Das "E" auf dem Nummernschild zeigt, dass der Zoe elektrisch fährt. In einigen Städten wie beispielsweise Hamburg kann man mit dem Kennzeichen auf bestimmten Plätzen kostenlos parken.

Foto: Christian Frahm
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Mit dem größeren Akku taugt der Zoe inzwischen zum Alltagsauto. Im Stadtverkehr fühlt sich der Stromer zwar zu Hause, aber auch Autobahnstrecken sind kein Problem mehr.

Foto: Matthias Kriegel
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?