Elektroauto im Alltagstest - DER SPIEGEL
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Elektroauto im Alltagstest, Teil 2 Das Problem mit den Ladesäulen

Ladesäulen für E-Mobile sind in Deutschland noch rar gesät. Doch das ist nicht das einzige Problem: Denn damit der Strom fließt, muss man die Ladepunkte erst einmal freischalten - und da gibt es Hindernisse.
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"Beim Laden eines E-Mobils ist die Verbraucherfreundlichkeit so weit entfernt wie der Saturn von der Erde", sagt Ralph Kampwirth vom Stromanbieter Lichtblick. Denn deutschlandweit einheitlich Strom tanken ist noch Zukunftsmusik. Je nach Region unterscheiden sich Tarife und Bezahlart des Tankvorgangs.

Foto: Christian Frahm
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Mit einem sogenannten RFID-Chip lässt sich an vielen Ladesäulen in Deutschland Strom tanken - aber eben nicht an allen und nicht zum einheitlichen Tarif. Außerdem kann der Kunde seinen Stromanbieter derzeit noch nicht - wie von zu Hause gewohnt - frei wählen, sondern muss den Strom des jeweiligen Säulenbetreibers tanken.

Foto: Christian Frahm
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Die Stromkonzerne arbeiten mit sogenannten Elektromobilitätsprovidern (EMP) zusammen, die sich um die digitale Infrastruktur kümmern. Dazu zählt beispielsweise die Abrechnung des Stroms per RFID-Karte oder die Suche der nächsten Ladesäule per App. Die Anzahl der Ladesäulen, an denen man deutschlandweit mit seiner RFID-Karte tanken kann, hängt also wesentlich davon ab, mit welchen Stromnetzbetreibern der EMP kooperiert.

Foto: Christian Frahm
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Jeder Haushalt in Deutschland kann den Stromanbieter frei wählen und so das jeweils passende Angebot nutzen. "Diskriminierungsfreier Netzzugang" heißt das in der Fachsprache. Für Elektroautofahrer in Deutschland ist genau das noch nicht möglich.

Foto: Jan Woitas/ dpa
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