Elektrostimulationstraining: Sixpack aus der Steckdose - DER SPIEGEL
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Elektrostimulationstraining Sixpack aus der Steckdose

Folter oder Fitness für Faulpelze? Wenn elektrische Impulse beim Sport den Körper durchfließen, stählern wir besonders schnell unsere Muskeln. Angeblich lassen sich so viele Stunden an der Hantelbank vermeiden. Wie funktioniert es eigentlich? Was halten Experten von dem Trend? Ein Selbstversuch.
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Der Bauch muss weg? Wissenschaftler empfehlen eine neue Methode: Elektrostimulationstraining.

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Zwei Fitnesstudiomitglieder beim EMS-Training: Elektrodenweste anziehen, Knöpfchen drücken, Muskeln kriegen - EMS-Training verspricht einen Traumkörper in Rekordzeit.

Foto: Frank Leonhardt/ picture alliance / dpa
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Unter Reizstrom werden die Muskeln am ganzen Körper trainiert: In vielen sogenannten Mikrostudios wird das EMS-Training angeboten. Die Trainierenden müssen dem Muskelwiderstand entgegenwirken, der durch die niederfrequenten Stromimpulse ausgelöst wird.

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Konventionelles Muskeltraining mit Hanteln: Angeblich ersetzt eine 20-minütige EMS-Einheit mehrere Stunden Gerätetraining.

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Fitnesstudio: Schätzungen zufolge trainieren etwa 50.000 Deutsche mit der EMS-Methode.

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Studio mit EMS-Training: Der Fitnessmarkt in Deutschland boomt. Einer Studie im Auftrag des Arbeitgeberverbandes der deutschen Fitness- und Gesundheitsanlagen (DSSV) zufolge gaben Sportler 2011 etwa vier Milliarden Euro für Mitgliedschaften in Sportstudios aus.

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Mikrostudio in Nürnberg: Fitnessstudios wie dieses heißen so, weil ihre Trainingsflächen wesentlich kleiner sind als bei klassischen Studios.

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Zudem sind sie alle bewusst beschränkt auf eine einzige Trainingsform - dem EMS-Training. Eine Einheit dauert nur 20 Minuten. Das ist vor allem bei gestressten Büroarbeitern mit wenig Zeit sehr beliebt.

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