Elektrotest Joeys - DER SPIEGEL
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E-Roller-Test bei Joey's Pizza Teigfladen unter Strom

Seit fünf Monaten testet der Hamburger Pizzadienst Joey’s, ob man den Lieferservice auf Stromantrieb umrüsten sollte. Erste Ergebnisse: Elektro rechnet sich; und die Fahrer lieben die E-Scooter. Doch bald kommt der Winter, der Todfeind aller Akkus.
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Leerlauffüllung: Die E-Scooter kommen nachts an die Steckdose. Sollte der Saft nicht für die komplette Schicht reichen, klemmen die Fahrer die Roller zwischendurch an das Stromnetz.

Foto: Jochen Vorfelder
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Edelkarosse: Für die Auslieferung der meisten Bestellungen reicht ein Roller. Erst bei einer Bestellung von über zehn Pizzen kommt der Fiat 500 Elektro zum Einsatz.

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Spaßmobil: Der Schmalspur-Elektrowagen Renault Twizy ist bei den Fahrern beliebt. Sie hoffen auf ihn im Winter, da macht das Rollern keinen Spaß.

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Einsatz Innenstadt: Seit April testen die Fahrer von Joey's am Valentinskamp drei verschiedene Elektroroller-Fabrikate.

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Dauerläufer: Ein E-Roller von Joey's legt in der Hamburger Innenstadt täglich zwischen 60 und 70 Kilometer zurück.

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Leisetreter: Wenn die Roller nur noch surren und nicht mehr stinken, fahren die Auslieferer bis fast zum Kunden.

Foto: Jochen Vorfelder
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Vorteil Elektro: Die Lieferfahrer mögen die Elektroroller. Sie ersparen ihnen die umständlichen Boxenstopps an der Tankstelle und die Spritabrechnerei.

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Warme Ware: Am Kerngeschä1ft hat sich für Azubi Fabian Mehlhorn nichts verändert. Die Pizza muss möglichst zügig und heiß zum Kunden.

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Elektropaket: In die Kalkulation, ob sich der Einsatz von Elektroautos rechnet, fließen auch die Kosten der Starkstrom-Ladestation ein. Für den Roller reicht eine normale Steckdose.

Foto: Jochen Vorfelder
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?