Elementary Das schönste Linux
Zahl, was du willst: Der "Preis" für Elementary ist eine Art Spende für die Macher. Man kann das System auch erst ausprobieren und dann entscheiden, ob und wie hoch man die Entwickler belohnen möchte. Das System ist chic, stabil und sehr schlank. Das macht es auch für Netbooks und klein dimensionierte Laptops interessant.
Urzustand: So stellt sich Elementary nach der Installation dar. Der Desktop ist und bleibt leer: Er ist eine Fläche, auf der später Programme und Dateien aufgerufen und dargestellt, aber nicht "gelagert" oder verankert werden. Die Grundanwendungen findet man in der sehr Apple-ähnlichen Leiste am unteren Rand.
Mehr gibt es oben links unter "Anwendungen". Auch hier wird zunächst eine Auswahl präsentiert, was für Klarheit und Übersichtlichkeit sorgt. Die Suchfunktion oben im aufgerufenen Fenster bringt zutage, was das System noch zu bieten hat.
Dateimanager: Drag and Drop (Klicken und von A nach B ziehen) ist ein Grundprinzip. Programme und Dateien werden - wie bei Apple - mit Einzelklicks aufgerufen. Das kann man aber ändern, wenn man will.
Der systemeigene Browser heißt Epiphany und ist schnell, schlank und leistungsfähig. Wer will, kann aber auch vertrautere Software nachinstallieren.
Das läuft - typisch für die aktuellen Linux-Distributionen - über ein App-Center. Fast alles ist kostenlos, Installationen, Updates und Deinstallationen passieren zentral und unproblematisch. Das Angebot der auch im Design auf Elementary abgestimmten Apps ist allerdings begrenzt. Weit mehr Software kann man bekommen, wenn man Apps aus den Ubuntu-Paketquellen bezieht.