Elend in Süd-Kordufan - DER SPIEGEL
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Süd-Kordofan Vergessene Welt im Krieg

Ein Diktator, ein unerklärter Krieg, und eine Bevölkerung in Geiselhaft - das ist Süd-Kordofan. Hilfe ist unerwünscht, Berichterstattung auch. Und alles nur, weil die Nuba-Berge beim Friedensschluss im Jahr 2005 zwischen Nord und Süd keine Rolle spielen sollten.
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In der sudanesischen Provinz Süd-Kordofan herrscht ein brutaler Krieg, der vor allem Zivilisten trifft - wie den kleinen Mutassir Amdaraman, dem ein Schrapnell den Oberarm zerfetzte.

Foto: Horand Knaup
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Wenn Baschirs Bomber kommen, flüchten die Bewohner der Nuba-Berge unter Felsvorsprünge. Beim Friedensvertrag zwischen Nord- und Südsudan konnte man sich über diese Region nicht einigen - und der Krieg ging weiter.

Foto: Stefan Marx
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Eine typische Straßenverbindung in Süd-Kordofan - Schotter und Sand, nur mit dem Geländewagen zu befahren. Aber es kommt sowieso kein Nachschub mehr aus der Hauptstadt. Kein Sprit, keine Lebensmittel, keine Medizin, nichts.

Foto: Horand Knaup
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Thomas Catena ist der letzte, der im Krankenhaus von Gidel die Stellung hält. Das Personal ist geflohen, als die ersten Bomben fielen. Catena, ein Militärarzt aus den USA, kümmert sich jeden Tag um seine 300 Patienten.

Foto: Horand Knaup
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Im Hospital von Gidel nennen sie ihn alle nur Dr. Tom. Die Verletzungen, mit denen er es jeden Tag zu tun hat, sind Folgen der Bombardierung.

Foto: Horand Knaup
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Die Menschen werden von Granatsplittern getroffen und dabei schwer verletzt.

Foto: Horand Knaup
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