Elvis Presleys Tod Gerüchte und Ungereimtheiten - noch bis 2027
Mit Koteletten und Pailetten: Elvis Presley auf einem Konzert von 1973. Er wurde nur 42 Jahre alt und brach 1977 tot in seinem Badezimmer zusammen. Um die letzten Tage seines Lebens ranken sich die irrsten Mythen. Starb Elvis an Drogen, Fast Food, Einsamkeit? einestages rekonstruiert die letzten Tage im Leben des King of Rock 'n' Roll. mehr...
Elvis-Anwesen: Das Wohnzimmer von Elvis Presley in Graceland, dem privaten Anwesen von Elvis. Die Villa in Memphis, Tennessee ist heute noch so eingerichtet wie Elvis es mochte - mit Kitsch und Pomp aus den Siebzigerjahren. In Graceland starb Elvis im Alter von 42 Jahren in seinem Badezimmer.
Ruhe - oder lebe - in Frieden: Elvis Presley wurde 42 Jahre alt. Fans spekulieren jedoch, ob er doch noch lebt. Manche von ihnen glauben fest daran, dass der King unter dem Namen Evgeni Preskov in einer Datscha nahe Moskau lebt.
Trauerzug: Zahlreiche Fans pilgerten einen Tag nach Elvis' Tod nach Memphis, um dem King zu gedenken. Eine Luftaufnahme vom 17. August 1977 zeigt, wie viele Menschen Elvis die letzte Ehre erwiesen. Graceland ist oben rechts im Bild zu sehen.
Trauer um den Sohn: Vernon Presley, Elvis' Vater, legt am 24. November 1977 auf das Grab seines früh verstorbenen Sohnes eine Rose ab. An diesem Tag durften Journalisten zum ersten Mal nach Elvis' Tod das Graceland-Anwesen betreten.
Familiengrab: Am 2. Oktober 1977 fand Elvis Aaron Presley dann seine endgültige Ruhestätte im sogenannten Meditation Garden am südlichen Ende des Parks von Graceland. Neben Elvis liegen seine Eltern Vernon und Gladys sowie seine Großmutter.
Kurz vor dem Tod: Elvis Presley bei einem Konzert in Lincoln/Nebraska am 20. Juni 1977. Der Auftritt war einer seiner letzten. Knapp zwei Monate später, am 16. August, starb er.
Überdosis: Einen Tag vor seinem Tod bekam Elvis das Antiallergikum Benadryl verschrieben. Rund zehn verschiedene Substanzen stellten Ärzte in dem Blut des toten Elvis fest, darunter Codein, Morphin und Valium. Die offizielle Todesursache lautet Herzversagen.
Elvis auf der Bühne: Der King of Rock 'n' Roll, bei einem seiner letzten Konzerte. Wie zu seinen besten Zeiten zeigt er sich im Strass besetzten Overall, die Beine ausgestellt und bereit für seinen legendären Hüftschwung. Seine Liebe zu Fast Food hat allerdings Spuren hinterlassen. Zuletzt wog Elvis rund 125 Kilogramm - und ärgerte sich wegen seines Übergewichts. Das Foto zeigt ihn am 20. Juni 1977 in Nebraska.
Sargträger im Blumenmeer: Der Sarg wird in das Mausoleum auf dem Friedhof in Memphis getragen. Rund um die Grabstätte haben die Trauernden Tausende von Blumen abgelegt. Am Tag der Beisetzung waren alle Blumengeschäfte der Stadt ausverkauft.
Lang klebe der König: Ein Mann verkauft vor dem Forest Hill Friedhof Zeitungen und Autoaufkleber - Andenken an den King.
Blumen für den König: Ein Polizist bewacht am 17. August 1977 das Gelände von Graceland, an dessen Mauern Fans Blumen gelegt haben. Elvis' Jünger harren vor dem Anwesen aus. Der frühe Tod des Sängers erschütterte die Menschen auf der ganzen Welt.
Geleit für Elvis: In einer Kolonne folgte die Trauergemeinschaft in insgesamt 49 weißen Autos dem Leichenwagen. Polizisten begleiten den Tross auf dem Weg zum Friedhof.
Beisetzung: Elvis wurde am 18. August 1977 zunächst auf dem Forest Hill Friedhof in einem Mausoleum nahe dem Grab seiner Mutter beigesetzt.
Beginn der Trauerfeierlichkeiten: Tausende Menschen verfolgen das Ereignis, als am 18. August 1977 der Leichenwagen Elvis' Anwesen verlässt. Im Heckfenster ist der Sarg zu sehen.
Blüten der Trauer: Ein Florist bringt am Tag der Beisetzung, dem 16. August 1977, weitere Gestecke zu dem Mausoleum, vor dem bereits ein riesiger Blumenteppich liegt.
Alle für Elvis: Jung und Alt trauern um ihr Idol. Als Zeichen ihrer Trauer legen sie Blumen auf dem Forest Hill Friedhof ab. Rund 120.000 Fans versammelten sich in Memphis, um Elvis die letzte Ehre zu erweisen.
Abschied hinter der Absperrung: Schaulustige und Fans am 19. August 1977 vor Elvis' Anwesen Graceland
Nicht ganz von dieser Welt: Auf seiner Comeback-Show am 3. Dezember 1968 trug Elvis noch eine lässige schwarze Lederkluft. Beim zweiten legendären Fernsehauftritt seiner späten Karriere, der Show "Aloha From Hawaii" im Januar 1973, die als erstes Konzert überhaupt via Satellit live auf der ganzen Welt gezeigt werden konnte, sah er selbst ein wenig aus, als wäre er per Satellit auf die Erde gebeamt worden. Zu buschigen Koteletten und einer kaum zu bändigenden Frisur trug er einen über und über mit Pailletten besetzten Anzug mit ausladenden Schlaghosen.
Elvis am Morgen seines 25. Geburtstags: (fotografiert von dem damals 16-jährigen Fan Claus-Kurt Ilge): "Am Morgen von Elvis Presleys 25. Geburtstag stieg ich in aller Frühe auf mein Fahrrad und radelte wie so oft die zehn Kilometer von meiner Heimatstadt Friedberg nach Bad Nauheim. Dort lebte Elvis mit seinem Vater Vernon und seiner Großmutter Minnie Mae, während er als GI in Deutschland stationiert war. Es war noch dunkel, als ich in der Goethestraße 14 ankam, doch im Haus brannte schon Licht. Ich stand ganz allein da und wartete, bis um 6.50 Uhr Elvis herauskam. Der King staunte nicht schlecht, als ich ihm gratulierte. Er hätte wohl nicht gedacht, dass in Deutschland jemand seinen Geburtstag kennt.
Während er die Scheiben seines Cadillac "Fleetwood" vom Morgentau befreite, machte ich dieses Foto. Ich wusste, dass Elvis nach Friedberg in die Kaserne musste und nahm all meinen Mut zusammen. 'Would you be so kind and take me to Friedberg?', fragte ich mein Idol in meinem Schulenglisch. Und tatsächlich sagte Elvis "Okay". So fuhren wir gemeinsam in seinem Cadillac. Ich glaube, ich war an diesem Tag der Erste, der ihm gratuliert hat - vielleicht hatte ihm seine Oma aber auch schon vorher einen Kakao gekocht."
Die ganze Geschichte, wie Claus-Kurt Ilge für Elvis Presley zum "Boy from Friedberg" wurde, lesen Sie hier.
Museumsvilla: Elvis Presleys Trophäen-Zimmer in Graceland. Zu der Villa in Memphis und dem Elvis-Museen der Stadt pilgern pro Jahr rund 700.000 Fans.