Elvis Presley: Rocking and Rolling - DER SPIEGEL
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Elvis Presley Rocking and Rolling

Bei Autos verstand er keinen Spaß: Elvis Presley war süchtig nach Autos - wenn ihm eines gefiel, musste er es sofort haben. Wenn den King eine Karosse enttäuschte, griff der Superstar aus Memphis auch schon mal zum Revolver - und machte mit dem Blechkameraden kurzen Prozess.
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Die bekannteste Karosse des King: Diesen Cadillac Fleetwood von 1955 schenkte Elvis seiner Mutter Gladys, obwohl die nie einen Füherschein besaß. Nach ihrem Tod im Jahr 1958 war der Pink Cadillac eine jener Karossen, ...

Foto: Stefan Robert Weißenborn
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... von denen sich Elvis bis zu seinem eigenen Tod nicht trennte. Das undatierte Bild belegt, dass der King auch selbst Hand anlegte – zumindest bei seinem Liebling. Den 250-PS-Kreuzer hatte er anfänglich von blau in pink umspritzen lassen. Die Farbe wurde eigens angemischt und nannte sich "Elvis Rose".

Foto: Used by Permission, Elvis Presley Enterprises, Inc.
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Blitzendes Chrom, glänzendes Jäckchen: Hier posiert Elvis vor einem seiner Cadillacs. Das Bild entstand 1965 vor dem Hause Presley am Audubon Drive, Memphis. Presley und seine Familie lebten zu der Zeit schon längst ...

Foto: Used by Permission, Elvis Presley Enterprises, Inc.
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... in Graceland, wo Elvis sich auch als Rekrut in Szene setzte – hier mit einem dunkelroten Cadillac. Die Aufnahme ist auf Juni 1958 datiert, kurz zuvor war Presley einberufen worden.

Foto: Used by Permission, Elvis Presley Enterprises, Inc.
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Aufgeknöpftes Hawaiihemd im offenen Flitzer: Der King in einem MG von 1960 im Film "Blue Hawaii" von 1961. Ein paar Jahre später verschenkte Presley den Wagen an seinen Sekretär, der ihn irgendwann verkaufte. Auf Umwegen gelangte der MG wieder in den Besitz der Elvis Presley Collection in Graceland, ...

Foto: Stefan Robert Weißenborn
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... das zur Zeit dieses Bildes noch kein Museum war. Mit nicht sehr fröhlicher Mine mimt Elvis 1965 in seinem Lincoln Continental den Siegessicheren.

Foto: Used by Permission, Elvis Presley Enterprises, Inc.
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Es muss nicht immer Cadillac sein: Auch ein Lincoln befriedigte Elvis' Motoren-Sucht. Der 62er Continental hat gegenläufig öffnende, so genannte Suicide Doors. Elvis ließ ihn weiß lackieren, das Top wurde goldfarben veredelt.

Foto: Stefan Robert Weißenborn
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Der Pink Cadillac ist einzigartig, diese sind es nicht: Plüschvarianten des vielleicht bekanntesten Autos der Welt werden in den zahlreichen Souvenirläden in Graceland unter die Fans gebracht. Erhältlich sind auch ...

Foto: Stefan Robert Weißenborn
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... Plastikreplikate von Elvis' Führerschein. Sich mit diesem Dokument bei einer Verkehrskontrolle auszuweisen, ist eine interessante Vorstellung.

Foto: Stefan Robert Weißenborn
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Späte Liebe zu einem Italiener: 1976, rund ein Jahr vor seinem Tod, erwarb Elvis diesen 75er Dino 308 GT4 für 20.583 Dollar als Gebrauchtwagen. Unter der Haube des von Ferrari gebauten Wagens wummerte ein 205 PS starker V8-Motor. Es wurden nur 800 Stück produziert. Anders liegt der Fall ...

Foto: Stefan Robert Weißenborn
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... beim weniger seltenen, aber nicht minder schnittigen Mercedes SL. Diesen hier erwarb der King am 8. Dezember 1970 und vermachte ihn seiner Frau Priscilla. Geholfen hat es nicht, knapp drei Jahre später wurde die Ehe geschieden.

Foto: Stefan Robert Weißenborn
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Ungeschützter Verkehr: Gern setzte sich Elvis auch auf Gokarts – in Sportkluft, aber ohne Helm, ...

Foto: Stefan Robert Weißenborn
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... wie auch auf diesem Bild zu sehen. Neben Gokarts fuhr der King auch Schneemobile, Harleys und Golfwägelchen. Mitunter lud er Familie und Freunde nach Graceland ein, zum Zeitvertreib wurden ein paar Runden gedreht.

Foto: Stefan Robert Weißenborn
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Stillgelegt: Heute dienen Elvis' motorisierte Gefährte in Graceland musealen Zwecken. Vor dem Eingang des einzigartigen Showrooms dient ein türkisfarbenes Straßenschiff als Kulisse für den Erinnerungsschuss.

Foto: Stefan Robert Weißenborn
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?