Auktion im Elysée Die Grand Crus der Präsidenten
Auf die Freundschaft: Angela Merkel beim Staatsdiner im Elysée mit François Hollande. Für derartige Anlässe ist genug Wein im Keller.
Der Grund: Das Gewölbe des Elysée-Palasts enthält einige Weine, die nicht mehr in genügend großer Zahl vorhanden sind, um bei Banketten serviert zu werden.
Die Vorräte hatten für Frankreichs Präsidenten unterschiedliche Bedeutung: François Mitterrand schätzte Haut-Marbuzet aus dem Médoc.
Jacques Chirac genehmigte sich in den Privatgemächern lieber ein Bier der mexikanischen Marke Corona, auch wenn er hier wohl aus repräsentativen Gründen mit Gerhard Schröder den Wein zur Hand nimmt.
Anti-Alkoholiker Nicolas Sarkozy, hier in einer untypischen Szene, kürzte die Mittel für Wein - auf immerhin noch 250.000 Euro pro Jahr.
Hollande räumt nun den Keller auf. Bis zu 2500 Euro sollen einzelne Flaschen wert sein.