Elysee versteigert Teile seiner Weinvorräte - DER SPIEGEL
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Auktion im Elysée Die Grand Crus der Präsidenten

Der Elysée versteigert erstmals einen Teil seiner Weinvorräte: 1200 Flaschen edler Tropfen kommen unter den Hammer, herausgeholt aus den Tiefen des Palastgewölbes. Als Abkehr vom Luxus will Präsident François Hollande den Verkauf aber nicht verstanden wissen.
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Auf die Freundschaft: Angela Merkel beim Staatsdiner im Elysée mit François Hollande. Für derartige Anlässe ist genug Wein im Keller.

Foto: Pool/ Getty Images
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Der Grund: Das Gewölbe des Elysée-Palasts enthält einige Weine, die nicht mehr in genügend großer Zahl vorhanden sind, um bei Banketten serviert zu werden.

Foto: PHILIPPE WOJAZER/ Reuters
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Die Vorräte hatten für Frankreichs Präsidenten unterschiedliche Bedeutung: François Mitterrand schätzte Haut-Marbuzet aus dem Médoc.

Foto: © POOL New / Reuters/ Reuters
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Jacques Chirac genehmigte sich in den Privatgemächern lieber ein Bier der mexikanischen Marke Corona, auch wenn er hier wohl aus repräsentativen Gründen mit Gerhard Schröder den Wein zur Hand nimmt.

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Anti-Alkoholiker Nicolas Sarkozy, hier in einer untypischen Szene, kürzte die Mittel für Wein - auf immerhin noch 250.000 Euro pro Jahr.

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Hollande räumt nun den Keller auf. Bis zu 2500 Euro sollen einzelne Flaschen wert sein.

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