EM 2016: Das Ranking der Viertelfinalisten - DER SPIEGEL
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Ranking der EM-Viertelfinalisten Wo Island Europameister ist

Italien stellt die unfairste Mannschaft der EM und trifft nun auf die fairste: Deutschland. Wer kontrolliert den Ball am besten? Und wo liegt Island vorn? Das Institut für Spielanalyse hat die Daten aller Viertelfinalisten ausgewertet. Hier sind die Tops und Flops.
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Meiner! Wenig überraschend liegt nach dem Ausscheiden der Passmaschine Spanien das deutsche Team um Toni Kroos in der Kategorie Ballbesitz vorn. Der Wert von 64 Prozent ist konkurrenzlos unter allen acht Viertelfinalisten.

Foto: Alexander Hassenstein/ Getty Images
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Eurer! Abgeschlagen beim Ballbesitz ist das komplett auf Umschalten ausgelegte Team der Isländer. Die EM-Überraschungstruppe kommt lediglich auf 35 Prozent.

Foto: Laurence Griffiths/ Getty Images
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Ähnlich frappierend ist die Diskrepanz zwischen beiden Mannschaften, wenn man sich die effektive Spielzeit anschaut, die die Viertelfinalisten im Ballbesitz sind. Das DFB-Team kommt in dieser Kategorie auf 37,53 Minuten.

Foto: Geert Vanden Wijngaert/ AP
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Die Isländer kommen auf Platz acht lediglich auf 20,44 Minuten.

Foto: Dan Mullan/ Getty Images
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Torgefahr: Die meisten Tore aller Viertelfinalisten im bisherigen Turnierverlauf hat Belgien erzielt, nämlich acht. Hier trifft Romelu Lukaku zum 3:0-Endstand gegen Irland.

Foto: Andrew Medichini/ AP
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Am wenigsten erfolgreich, und das ist schon einigermaßen überraschend, war bisher Polen um Stürmerstar Robert Lewandowski. Mit nur drei geschossenen Toren das Viertelfinale zu erreichen, kann man aber auch durchaus bewundern.

Foto: Max Rossi/ REUTERS
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Hinten dicht: Die beste Defensive des Turniers stellt aktuell Deutschland. Manuel Neuer (Foto) hat bisher genau null Gegentore kassiert. Erinnerungen werden wach an die Spanier 2008, die ohne einen einzigen Gegentreffer Europameister wurden. Im Viertelfinale wartet die bisher zweitbeste Abwehr: Italien bekam (wie auch Polen) bisher erst ein einziges Gegentor.

Foto: Abedin Taherkenareh/ dpa
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Unter allen Viertelfinalisten die meisten Gegentore kassiert hat hingegen Portugal: Rui Patricio musste bereits vier Mal hinter sich greifen.

Foto: Darko Vojinovic/ AP
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Effizienz: Schaut man sich die Torschüsse pro erzieltem Treffer an, wartet Island mit einem unglaublichen Wert auf: 4,8. Jeder fünfte Schuss ein Tor, sehr viel effektiver geht es im modernen Fußball eigentlich nicht.

Foto: Yves Herman/ REUTERS
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Am anderen Ende der Skala rangiert Polen. Für seine drei Turniertreffer benötigte der deutsche Gruppengegner 18 Torschüsse (gezählt werden auch die abgeblockten).

Foto: Mast Irham/ dpa
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Ein Blick auf die Schüsse aufs Tor pro Spiel verrät: Belgien liefert mit im Schnitt 7,75 die meisten platzierten Abschlüsse des Turniers ab.

Foto: Dennis Grombkowski/ Getty Images
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Das Gegenteil auch hier: Polen. Lediglich drei Schüsse aufs Tor kann die Mannschaft vorweisen.

Foto: DARREN STAPLES/ REUTERS
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Wie wichtig Eckbälle in einem Turnier sein können, zeigte Belgien gegen Ungarn. Toby Alderweireld sorgte gegen die ungarischen Defensivkünstler im Achtelfinale für die Führung. Insgesamt kommt der Geheimfavorit auf 8,25 Eckbälle pro Spiel - Bestwert vor Portugal (7,75).

Foto: Tibor Illyes/ dpa
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Aaron Ramsey bereitet sich hier auf ein seltenes Ereignis vor: Der Waliser wird gleich eine der wenigen Ecken treten. Lediglich zehn bekam Wales zugesprochen, 2,5 pro Partie. Im Viertelfinale kommt es nun zum Duell mit Belgien.

Foto: Stu Forster/ Getty Images
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Das ist die Härte! Ein Blick auf die Fouls pro Spiel bei dieser EM verrät: Italien ist die unfairste Mannschaft. Der deutsche Viertelfinalgegner foulte bisher 17-Mal im Schnitt.

Foto: Andrew Medichini/ AP
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Das DFB-Team (hier mit Mats Hummels) kam im Turnierverlauf auf nur zehn Fouls pro Spiel. Fairer war kein Team.

Foto: Lee Smith/ REUTERS
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Am Schluss noch zwei Werte, zwischen denen Welten liegen. 641,8 Pässe pro Spiel lieferte die deutsche Nationalmannschaft bisher ab.

Foto: Bartlomiej Zborowski/ dpa
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Und Island? Kam auf 226,8. Aber das Turnier in Frankreich hat bisher ja auch gelehrt, dass nicht Ballbesitz allein Spiele entscheidet. Sondern was man daraus macht. Oder dagegen.

Foto: Dan Mullan/ Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?