EM 2016: Die Bilder des ersten Tages - DER SPIEGEL
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EM 2016 Die Bilder des ersten Tages

Streik hin, Bedrohungslage her: Die EM 2016 ist eröffnet und ihr Auftakt verlief weitgehend friedlich. Ein spätes Tor rettete der Gastgebernation die Stimmung - und lässt auf ein hochklassiges Sportevent hoffen.
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Stimmung: Bereits seit Donnerstag trank sich eine langsam wachsende Gruppe Briten in Marseille warm für das Spiel gegen Russland am Samstag. Die sangesfreudigen Fans...

Foto: JEAN-PAUL PELISSIER/ REUTERS
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...sorgten erst für lautstarke Stimmung. Schon am Freitagabend aber kippte die gefährlich um: Provokationen junger Franzosen begegneten die Briten gewohnt entschlossen - die Lage eskalierte.

Foto: Guillaume Horcajuelo/ dpa
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Dem liegt auch ein kulturelles Missverständnis zugrunde: Über das, was die Briten für witzig halten, können die französischen Polizisten nicht unbedingt lachen. Als am Freitagabend auch die Zahl der russischen Fans mit ähnlichem Humorverständnis wuchs, eskalierte die Lage erneut.

Foto: Guillaume Horcajuelo/ dpa
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Dier britischen Medien sehen die Schuld vor allem bei der französischen Polizei: Deren Verständnis von Deeskalation sei von Härte gekennzeichnet. Tatsächlich war das Mittel der Wahl...

Foto: Carl Court/ Getty Images
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...die verschiedenen Fanblocks voneinander zu trennen, vor allem mit Tränengas. Marseille erlebte so einen unschönen EM-Auftakt - dort dürften auch am Samstag die Nerven noch blank liegen.

Foto: LEON NEAL/ AFP
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Anders im Stade de France: Dorthin zu kommen war wegen der Streiks im Nahverkehr nicht ganz einfach. Die Show zu genießen fiel hingegen leicht: Sie war kurz und fröhlich.

Foto: PAWEL KOPCZYNSKI/ REUTERS
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Schlussakzent: Jet-Piloten der Patrouille de France malen eine Trikolore in den Himmel über dem mächtigen Stadion-Rund.

Foto: Paul Gilham/ Getty Images
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Star des Abends: DJ David Guetta lieferte ein kurzes Set ab, dass Frankreichs Jetztzeit repräsentieren sollte - nach Cancan und Chanson für vergangene Zeiten. In deutschen Social-Media-Kanälen spotteten Witzbolde über seine Ähnlichkeit mit dem "jungen Otto Waalkes".

Foto: Clive Rose/ Getty Images
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Im Schatten, aber alles im Blick: Auch innerhalb des Stadions wachten schwer bewaffnete Polizisten.

Foto: Yoan Valat/ dpa
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Und hoch das Bein: Tanzeinlagen gehören zur Eröffnung großer Sportturniere. Frankreich machte es kurz, schnell und schön - so etwas hat man schon deutlich pompöser und langweiliger gesehen: Hut ab!

Foto: Georgi Licovski/ dpa
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Präsident François Hollande durfte sich am Ende über einen Sieg der französischen Equipe freuen - sicher eine nette Abwechslung, gerade für den Präsidenten im permanenten Popularitätstief.

Foto: Mike Hewitt/ Getty Images
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Wow: Unter dem Eiffelturm erstreckt sich das Marsfeld, und normalerweise ist das eine ziemlich freie Fläche.

Foto: GEOFFROY VAN DER HASSELT/ AFP
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Nicht so an diesem Abend: Unterschiedlichen Schätzungen zufolge versammelten sich zwischen 70.000 und 83.000 Menschen zum Public Viewing in Frankreichs größter Fanzone.

Foto: Jeremy Lempin/ dpa
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Anstoß: Trüge er keine Nummer auf der Brust, würde Vlad Chiriches auf diesem Bild wohl nicht mal von seiner eigenen Mutter erkannt. Was man auch kaum erkannte, war der Spielstil der Rumänen: Nicht den erwarteten Rumpelfußball, sondern...

Foto: John Sibley/ REUTERS
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...einen ziemlich agilen Angriffsfußball boten die Rumänen in ihrem ersten Spiel: Hier rettet Frankreichs Torwart Hugo Lloris - und nicht ohne Mühen.

Foto: Matthias Hangst/ Getty Images
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Er schockte Frankreich: Kurz nach dem 1:0 für die Franzosen glich Bogdan Stancu per Elfmeter für Rumänien aus. Die Partie wurde zum temporeichen Krimi.

Foto: Frank Augstein/ AP
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Die Mannschaften schenkten sich nichts: Das anhaltend hohe Tempo sollte sich am Ende aber als Vorteil für Frankreich erweisen - mit dem nötigen Quäntchen mehr Kondition waren die "Bleus" - hier Patrice Evra - ihren Gegnern letztlich den nötigen einen Schritt voraus.

Foto: Abedin Taherkenareh/ dpa
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Dimitri Payet wurde zum Helden des Abends. Eine Minute vor Ablauf der regulären Spielzeit gelang ihm der erneute Führungstreffer.

Foto: Georgi Licovski/ dpa
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Luftduell: Rumäniens Verteidiger Razvan Rat (l.) rettet den Ball vor Frankreichs Olivier Giroud, der das erste Tor der EM 2016 schoss.

Foto: FRANCK FIFE/ AFP
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Paul Pogba lieferte eine gute Partie, blieb aber ohne Torerfolg - und wurde in der 77. Minute ausgeliefert, als Frankreichs Trainer Didier Deschamps mit der Einwechslung des Stürmers Anthony Martial noch einmal den Druck erhöhte.

Foto: Martin Meissner/ AP
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Am Boden: Mihai Pintilii windet sich nach einem Foul am Boden. Ein Bild, das das Wesen des Spiels nicht wiedergibt: Die Partie war nicht ohne Härten, aber durchweg fair gespielt.

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Mitfiebernde Fans: Spannungsarm war das Auftaktspiel nicht gerade - für die französischen Fans war es ein Wechselbad der Gefühle.

Foto: ALAIN JOCARD/ AFP
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Wer wird denn da würgen: Adrian Popa bekommt Dimitri Payet hier anders offenbar nicht in den Griff.

Foto: Matthias Hangst/ Getty Images
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Cool, Fußball im Blick: Ein französischer Fan verfolgt auf dem Marsfeld unter dem Eiffelturm das Spiel auf einer Videoleinwand.

Foto: Ian Langsdon/ dpa
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Die Sekunde der Erlösung: Fans beim Public Viewing verfolgen den Flug des entscheidenden Balles. Keine Sekunde später herrscht unbändiger Jubel.

Foto: Ian Langsdon/ dpa
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Dimitri Payet nach dem Treffer: Ein spielentscheidendes Tor in 89. Minute will gefeiert sein!

Foto: Clive Rose/ Getty Images
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Niederlage: Den rumänischen Spielern ist da klar, dass das Spiel gelaufen ist. Drei Minuten laufen sie noch gegen die Niederlage an, dann ertönt der Schlusspfiff.

Foto: Shaun Botterill/ Getty Images
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So feiern Sieger: Für Frankreich ist das 2:1 der perfekte Auftakt der EM 2016.

Foto: Clive Rose/ Getty Images
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