EM-Helden Von Spinnen und Bombern
Überragend: Lew Jaschin galt als bester Torhüter der fünfziger und sechziger Jahre. Mit überragenden Leistungen beim 2:1-Sieg der UdSSR im Finale 1960 gegen Jugoslawien war die "Schwarze Spinne" einer der Garanten für den EM-Titel.
Zierlich: Luis Suárez wurde aufgrund seiner Spielintelligenz nur ehrfurchtsvoll "Der Architekt" genannt. Der zierliche und geniale Spielmacher führte Spanien 1964 zum EM-Titel.
Kompromisslos: Dino Zoff (am Boden) spielte 1968 sein erstes großes Turnier als Torwart der italienischen Nationalmannschaft und holte gleich den Titel. Der kompromisslose Keeper, 1982 Weltmeister mit der "Squadra Azzura", genießt bis heute Kultstatus in Italien.
Treffsicher: Gerd Müller hatte die Gabe, fast immer an der richtigen Stelle zu stehen und den Ball im Tor zu versenken. Diese Treffsicherheit zeigte der "Bomber der Nation" auch im Halbfinale und Finale 1972: Gegen Belgien und die Sowjetunion gelang dem deutschen Angreifer jeweils ein Doppelpack.
Frech: Antonín Panenka lupfte den entscheidenden Strafstoß im Finale 1976 derart frech über Sepp Maier, als sei er ein Trainingsschuss. Die Tschechoslowakei besiegte Deutschland 5:3 im Elfmeterschießen.
Effizient: Horst Hrubesch traf bei der EM 1980 zwar nur zweimal, beide Tore gelangen ihm jedoch im Endspiel gegen Belgien. Diese Effizienz brachte Deutschland den zweiten EM-Titel.