EM-Rangliste: Das Ranking der Defensive - DER SPIEGEL
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SPON-EM-Ranking Das sind die besten Defensiven der EM

Deutschland hat Jérôme Boateng, Spanien hat Sergio Ramos, Italien hat Gianluigi Buffon. Aber welche Defensive ist die beste bei der Europameisterschaft? Alle 24 Defensivreihen in der EM-Rangliste.
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1. Platz: Spanien Spanien gewann die Titel zwischen 2008 und 2012 auch aufgrund seiner Defensive - immerhin kassierte die ¿Selección¿ in keinem der zehn K.o.-Spiele ein Gegentor. Und mit Jordi Alba, Gerard Piqué, Sergio Ramos und Torhüter Iker Casillas sind fast alle Garanten auch in Frankreich dabei.

Foto: JAVIER SORIANO/ AFP
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2. Platz: Italien Nicht, weil es das Klischee so will, liegen Italiens Stärken in der Defensive. Sondern, weil das Personal, über das Antonio Conte verfügen kann, herausragend ist. Keeper Gianluigi Buffon zeigt keine Altersschwäche, Leonardo Bonucci ist einer der besten Abwehrspieler der Welt.

Foto: Claudio Villa/ Getty Images
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3. Platz: Deutschland Die Außenverteidigung bleibt die große Schwachstelle im deutschen Kader, trotzdem wird Löw nicht wieder mit vier Innenverteidigern spielen. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter der Besetzung des defensiven Mittelfelds. Manuel Neuer und Jérôme Boateng stehen dagegen für absolute Weltklasse.

Foto: Andreas Gebert/ dpa
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4. Platz: Frankreich Der Ausfall von Innenverteidiger Raphael Varane ist kaum zu kompensieren, zumal auch Jérémy Mathieu verletzt fehlt. Die Viererkette ist so der vielleicht schwächste Mannschafsteil. Torwart Hugo Lloris und das defensive Mittelfeld um Blaise Matuidi sind aber herausragend.

Foto: FRANCK FIFE/ AFP
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5. Platz: Belgien Vincent Kompany gehört zu den eigentlich unersetzlichen Spielern im belgischen Kader. Der Kapitän macht jede Abwehr der Welt mit seiner Präsenz und Zweikampfstärke besser, fehlt aber bei der EM verletzt. Zweiter Schwachpunkt: Wahrscheinlich müssen Innenverteidiger auf den Außen spielen.

Foto: Dean Mouhtaropoulos/ Getty Images
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6. Platz: England Torwart Joe Hart ist sehr gut, aber der Viererkette fehlt es auf allen Positionen an Klasse. Das muss gegen schwächere Gegner kein Problem sein (in der Qualifikation spielte England achtmal zu null), aber in den Tests gegen Top-Teams war die Abwehr die große Schwachstelle des Teams.

Foto: Laurence Griffiths/ Getty Images
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7. Platz: Schweiz Traditionell die Stärke der Nati. Drei sehr gute Bundesliga-Torhüter (Yann Sommer, Marwin Hitz, Roman Bürki), internationale Klasse auf den Außenverteidigerpositionen, dazu Granit Xhaka vor der Abwehr: Viele bessere Defensivformationen gibt es bei der EM nicht.

Foto: Philipp Schmidli/ Getty Images
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8. Platz: Österreich Der stärkste österreichische Mannschaftsteil überhaupt ist das zentrale defensive Mittelfeld mit David Alaba und Julian Baumgartlinger, der nach der EM zu Bayer Leverkusen wechselt. Die Abwehr mit Kapitän Christian Fuchs und Abwehrchef Aleksandar Dragovic ist auch überdurchschnittlich.

Foto: David Rogers/ Getty Images
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9. Platz: Portugal In Portugal wird viel vom Generationswechsel gesprochen. In der Abwehr ist davon noch nichts zu sehen: Die ersten fünf Anwärter auf einen Stammplatz sind alle jenseits der 30. Nicht unwahrscheinlich sogar, dass der 38-jährige Ricardo Carvalho seine Einsätze bekommt.

Foto: Carlos Rodrigues/ Getty Images
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10. Platz: Polen Polens Defensivachse ist mit Keeper Lukasz Fabianski, Abwehrchef Kamil Glik und Mittelfeldspieler Grzegorz Krychowiak sehr solide. Sorgen bereitet der Ausfall von Linksverteidiger Maciej Rybus, für den es keinen gleichwertigen Ersatz gibt.

Foto: Adam Nurkiewicz/ Getty Images
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11. Platz: Kroatien Das große Plus der Mannschaft ist das offensive Mittelfeld. Dahinter hat Kroatien zwar mit Torwart Danijel Subasic oder dem ewigen Kapitän Darijo Srna auch seine Qualitäten, aber gerade in der Innenverteidigung mit Abwehrchef Gordon Schildenfeld fehlt es an Klassespielern.

Foto: Darko Bandic/ AP
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12. Platz: Russland Dass Russland den zweitältesten Kader des Turniers stellt, liegt vor allem an der Defensive, in der immer noch Sergei Ignashevich und die Berezutski-Zwillinge aufgeboten werden. Internationale Klasse besitzen weder sie noch Torwart Igor Akinfeev, der schon sein fünftes Turnier erlebt.

Foto: ALEXANDER NEMENOV/ AFP
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13. Platz: Island Die wenigen Gegentore, die Island in den Qualifikationsspielen kassierte, sind eher ein Ergebnis funktionierender taktischer Ausrichtung als individueller Brillanz in der Abwehr. Jedenfalls hat die Premier League noch kein Interesse an Birkir Saevarsson oder Ari Skúlason bekundet.

Foto: Dan Mullan/ Getty Images
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14. Platz: Türkei Alle Abwehr-Stammkräfte spielen in der türkischen Liga bei Fenerbahce, Galatasaray oder Besiktas. Das sind zwar die Top-Teams, das Niveau in der Süper Lig ist insgesamt aber mäßig. Mehmet Topal, Gökhan Gönül und Hakan Balta sind zudem schon über 30 Jahre alt.

Foto: Christian Hofer/ Bongarts/Getty Images
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15. Platz: Schweden In der Qualifikation zeigte sich häufig, wie anfällig Schwedens Abwehr bei Ecken und Freistößen ist. Das muss Trainer Hamrén abstellen, sonst kann es gegen Italien und Belgien bittere Ergebnisse geben. Dass der ewige Andreas Isaksson immer noch im Tor steht, spricht nicht für den Nachwuchs.

Foto: JONATHAN NACKSTRAND/ AFP
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16. Platz: Wales Keeper Wayne Hennessey von Crystal Palace ist nicht immer fehlerfrei, seine Abwehr verkörpert nicht mehr als guten Premier-League-Durchschnitt. In der Qualifikation konnte Trainer Coleman die Defizite mit guter taktischer Organisation kompensieren. Gegen Top-Gegner wird das schwer.

Foto: Michael Steele/ Getty Images
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17. Platz: Irland Keeper Darren Randolph ist nur zweite Wahl bei West Ham United, in der Innenverteidigung bestehen Zweifel, ob Veteran John O'Shea und Zweitligaspieler Richard Keogh gegen Spieler wie Zlatan Ibrahimovic bestehen können. Insgesamt aber in der Defensive solide besetzt.

Foto: Ian Walton/ Getty Images
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18. Platz: Rumänien Dass Linksverteidiger Razvan Rat in vielen EM-Vorschauen als "Star" der Mannschaft genannt wird, sagt schon einiges. Der Mann ist 35 Jahre alt und gerade mit Rayo Vallecano aus der spanischen Liga abgestiegen. Dennoch ist die Defensive um Kapitän Vlad Chiriches noch der beste Mannschaftsteil.

Foto: Dean Mouhtaropoulos/ Getty Images
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19. Platz: Ukraine Die Viererkette der Ukraine bringt viel Erfahrung mit nach Frankreich. Das lässt sich auch als Euphemismus verstehen: Linksverteidiger Vyacheslav Shevchuk ist bereits 37 Jahre alt, genau wie Kapitän Anatoliy Tymoshchuk, der allerdings keinen Stammplatz sicher hat.

Foto: © Gleb Garanich / Reuters/ REUTERS
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20. Platz: Tschechische Republik Der Preis der offensiven Spielweise der tschechischen Mannschaft waren 14 Gegentore in der Qualifikation. Jenseits von Torwart Petr Cech, der nach seinem Wechsel zu Arsenal eine starke Saison spielte, fehlt es in der Defensive an überragenden Akteuren.

Foto: Matthias Schrader/ AP
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21. Platz: Slowakei Kapitän Martin Skrtel und Routinier Jan Durica bilden eine sehr erfahrene Innenverteidigung. Beide glänzen allerdings eher in Sachen Zweikampfhärte als in der Spieleröffnung. Nur einmal in den jüngsten acht Spielen gelang der Slowakei ein zu null.

Foto: Andreas Gebert/ dpa
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22. Platz: Nordirland Die Innenverteidigung mit Jonny Evans und Gareth McAuley ist routiniert, die beiden Spieler kennen sich von West Bromwich Albion aus der Premier League. Das ist aber auch schon das Positivste an Nordirlands Defensive. Rechtsverteidiger Conor McLaughlin spielt in der dritten englischen Liga.

Foto: Clodagh Kilcoyne/ REUTERS
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23. Platz: Ungarn Im ungarischen Kader stehen insgesamt elf Legionäre. In der Abwehr allerdings spielen überwiegend Profis aus der heimischen Liga. Und der von Storck häufig eingesetzte Innenverteidiger Ádám Lang ist nicht mal dort Stammspieler. Diese Defensive wird viel Lehrgeld bezahlen.

Foto: Shaun Botterill/ Getty Images
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24. Platz: Albanien Zwar ist die Defensive Albaniens um Keeper Etrit Berisha (Lazio) und Rechtsverteidiger Elseid Hysaj (Napoli) relativ gesehen die Stärke der Mannschaft. Aber nur relativ zur Schwäche der Offensive, nicht zu den anderen Teams der EM.

Foto: David Rogers/ Getty Images
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