EM-Rangliste: Das Ranking der Offensive - DER SPIEGEL
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SPON-EM-Ranking Das sind die besten Offensiven der EM

Zlatan Ibrahimovic, Cristiano Ronaldo, Robert Lewandowski, Gareth Bale: Die EM ist reich an Superstars. Die besten Offensiven des Turniers stellen aber andere Teams. Alle 24 Teams in der SPIEGEL-ONLINE-Rangliste.
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1. Platz: Frankreich Obwohl Frankreichs bester Stürmer Karim Benzema nicht dabei ist, gibt es keine bessere Offensive bei der Euro. Paul Pogba ist einer der besten Mittelfeldspieler der Welt, die Form von Antoine Griezmann ist herausragend, und dann sind da noch Kingsley Coman und Anthony Martial.

Foto: FRANCK FIFE/ AFP
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2. Platz: Deutschland Der deutsche Kader ist in Mittelfeld und Angriff extrem breit aufgestellt und lässt Bundestrainer Löw nahezu jede System-Option. Selbst der kurzfristige Ausfall von Marco Reus kann gut kompensiert werden. Spannend wird sein, wie viele Spielanteile Stoßstürmer Mario Gómez bekommen wird.

Foto: Christian Charisius/ dpa
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3. Platz: Belgien Kevin De Bruyne, Eden Hazard, Romelu Lukaku, Divock Origi, Dries Mertens - es gibt kaum eine talentiertere Offensive bei der Europameisterschaft. Die vielen engen Spiele in den vergangenen Jahren zeigen aber, wie schwer sich Belgien bei der Umsetzung immer wieder tut.

Foto: © Denis Balibouse / Reuters/ REUTERS
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4. Platz: England Trainer Roy Hodgson stehen auffällig viele gute Offensivspieler zur Verfügung. Neben Kapitän Wayne Rooney, Raheem Sterling und den Goalgettern Harry Kane und Jamie Vardy fährt auch der 18-jährige Marcus Rashford mit, der erst vor drei Monaten sein erstes Spiel für Manchester United bestritt.

Foto: Peter Powell/ dpa
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5. Platz: Spanien Beide Top-Stürmer der vergangenen Jahre sind zwar noch aktiv, aber Trainer Del Bosque hat auf David Villa und Fernando Torres verzichtet. Doch wer garantiert nun die nötigen Tore? Aritz Aduriz, Nolito und vor allem Álvaro Morata heißen die Stürmer bei der EM.

Foto: MIGUEL RIOPA/ AFP
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6. Platz: Portugal Anders als hinten hat in der Offensive der portugiesische Umbruch bereits begonnen. Spieler wie André Gomes oder der 18-jährige Bayern-Zugang Renato Sanches stehen für eine vielversprechende Zukunft. Über allem steht aber immer noch Superstar Cristiano Ronaldo.

Foto: Laurence Griffiths/ Getty Images
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7. Platz: Polen Zwei Worte fallen einem spontan zu Polens Offensive ein: "Robert" und "Lewandowski". Der Bayern-Star war bester Torschütze der gesamten Qualifikation. Meistens spielt Polen mit zwei Spitzen. Dann wird Lewandowski vom ehemaligen Leverkusener und Augsburger Arkadiusz Milik unterstützt.

Foto: Robert Perry/ dpa
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8. Platz: Italien Große Sorgen bereitet die italienische Offensive. Einen echten Klassestürmer gibt es nicht, Andrea Pirlo ist nicht mehr dabei, Claudio Marchisio fehlt ebenso verletzt wie Riccardo Montolivo. Unwahrscheinlich, dass den Azzurri in Frankreich viele Tore aus dem Spiel heraus gelingen werden.

Foto: Claudio Villa/ Getty Images
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9. Platz: Kroatien Mit Luka Modric und Ivan Rakitic besitzt Kroatien gleich zwei Weltklassespieler im zentralen Mittelfeld. Dazu kommen gute Ergänzungen wie Mateo Kovacic oder Ivan Perisic. Im Angriff stehen als Ersatz für Mario Mandzukic auch noch Nikola Kalinic und Andrej Kramaric bereit.

Foto: Srdjan Stevanovic/ Getty Images
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10. Platz: Schweden Emil Forsberg, Marcus Berg, John Guidetti - die Namen in Schwedens Offensive klingen durchaus nach Qualität. Aber alle stehen im Schatten von Zlatan Ibrahimovic. Das Spiel ist komplett auf den Superstar zugeschnitten, was an guten Tagen funktioniert. Die werden aber seltener.

Foto: Alex Livesey/ Getty Images
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11. Platz: Schweiz Xherdan Shaqiri ist der einzige wirkliche Star in der Schweizer Offensive. Die Stürmer haben alle nicht die beste Saison bei ihren Vereinen hinter sich, und der als Supertalent gefeierte Teenager Breel Embolo vom FC Basel dürfte bei der EM noch keine Schlüsselrolle spielen.

Foto: © Denis Balibouse / Reuters/ REUTERS
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12. Platz: Österreich Der frühere Bremer Marko Arnautovic von Stoke City ist der wichtigste Offensivspieler der Mannschaft. Die Standards von Zlatko Junuzovic werden ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, von der Bank könnten die Bundesligaprofis Marcel Sabitzer und Lukas Hinterseer ihr Tempo einbringen.

Foto: David Rogers/ Getty Images
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13. Platz: Türkei Die türkische Offensive muss von zwei Spielern getragen werden: Arda Turan und Hakan Calhanoglu. Dem Barça-Profi fehlt jedoch Spielpraxis, und Calhanoglu definiert sich immer noch zu sehr über seine Standards. Der Rest ist Mittelmaß - wie der inzwischen in China spielende Stoßstürmer Burak Yilmaz.

Foto: Christian Hofer/ Bongarts/Getty Images
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14. Platz: Wales Gareth Bale von Real Madrid ist neben Ryan Giggs der beste walisische Spieler der Geschichte. An nur zwei Qualifikationstoren der Waliser war Bale nicht beteiligt. Dazu kommt mit Aaron Ramsey von Arsenal ein sehr guter Mittelfeldspieler. Mittelstürmer von echter Qualität hat Wales allerdings nicht.

Foto: GEOFF CADDICK/ AFP
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15. Platz: Russland Mit Alan Dzagoev fällt Russlands vielleicht bester Offensivspieler verletzt aus. Das könnte immerhin eine Chance für Aleksandr Golovin sein. Der ist gerade erst 20 Jahre alt geworden und damit mindestens fünf Jahre jünger als alle seine Teamkollegen im EM-Kader.

Foto: Ivan Sekretarev/ AP
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16. Platz: Island Der einzige Star der Mannschaft ist der frühere Hoffenheimer Gylfi Sigurdsson von Swansea City, ein toller Fußballer mit gefährlichen Standards. Diese werden neben Kontern auch die beste Chance für Island sein, Tore bei der EM zu erzielen.

Foto: Tom Dulat/ Getty Images
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17. Platz: Tschechische Republik Die Stärke der tschechischen Offensive liegt eher im Mittelfeld als im Angriff. Kapitän Tomás Rosicky hat allerdings verletzungsbedingt seit einem Jahr kaum gespielt. Der Arsenal-Profi dürfte in Frankreich sein letztes Turnier erleben. Wichtig wird die Rolle von Herthas Vladimír Darida sein.

Foto: Matej Divizna/ Getty Images
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18. Platz: Irland Weder Shane Long noch sein Sturmpartner Jon Walters stehen für technisch anspruchsvolle Kurzpassstafetten. Auch im zentralen Mittelfeld wird nicht mit der feinen Klinge gearbeitet. Irland wird über die Physis versuchen, Torchancen zu generieren.

Foto: Alexander Hassenstein/ Bongarts/Getty Images
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19. Platz: Ukraine Der beste Spieler des Teams, Flügelstürmer Andriy Yarmolenko spielt immer noch in Kiew. Sein Gegenpart auf der linken Seite, Yevhen Konoplyanka, hat mit Sevilla die Europa League gewonnen. Neben den Außenbahnen wird Torgefahr bei der Ukraine fast nur über Standards erzeugt.

Foto: Sergey Dolzhenko/ picture alliance / dpa
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20. Platz: Ungarn Mit Ádám Szalai, Balázs Dzsudzsák und Zoltán Gera besitzt die ungarische Offensive durchaus Qualität. Doch Szalai konnte sich in der Bundesliga nicht mehr durchsetzen, Dzsudzsák kämpfte zuletzt mit Verletzungsproblemen und Gera hat seinen Zenit lange überschritten.

Foto: Shaun Botterill/ Getty Images
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21. Platz: Slowakei Marek Hamsík ist nicht nur der bekannteste, sondern auch der mit Abstand wichtigste Spieler der Slowakei. Neben dem Napoli-Star kann nur noch Juraj Kucka von AC Milan regelmäßige Spielpraxis in einer großen Liga vorweisen.

Foto: Alexander Hassenstein/ Bongarts/Getty Images
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22. Platz: Rumänien Kein einziger rumänischer Offensivspieler ist in einer der großen fünf europäischen Ligen aktiv. Im Kader ist Flügelstürmer Gabriel Torje von Osmanlispor der beste Länderspieltorschütze. Er hat zehnmal für Rumänien getroffen.

Foto: MARCO BERTORELLO/ AFP
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23. Platz: Nordirland In Abwesenheit des verletzten Chris Brunt von West Bromwich Albion ist Kapitän Steven Davis von Southampton der beste Fußballer im Kader der Nordiren. Er ist wirklich gut, aber ist der einzige Mittelfeldspieler oder Stürmer im Kader, der überhaupt in einer ersten Liga unter Vertrag steht.

Foto: Jason Cairnduff/ REUTERS
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24. Platz: Albanien Kein EM-Teilnehmer erzielte in der Qualifikation weniger Tore als Albanien. Denkbar erscheint, dass die Mannschaft mit zehn gelernten Defensivspielern in der Startelf aufläuft und eine reine Kontertaktik fährt.

Foto: © Leonhard Foeger / Reuters/ REUTERS
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