EM-Rangliste: Das Ranking der Trainer - DER SPIEGEL
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SPON-EM-Ranking Das sind die besten Trainer der EM

Vicente del Bosque und Joachim Löw sind beide Weltmeistertrainer. Wer ist höher einzuschätzen? Und wie gut ist Marcel Koller? Alle 24 Coaches in der SPIEGEL-ONLINE-EM-Rangliste.
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1. Platz: Spanien (Vicente del Bosque) Nach drei großen Titeln verpasste Vicente del Bosque vor der WM 2014 den Zeitpunkt für einen Umbruch. Zuvor hatte er bei der Zusammensetzung des großartigen Spielerpersonals aber stets alles richtig gemacht - und führte Spanien nach der Enttäuschung in Brasilien zurück in die Erfolgsspur.

Foto: David Ramos/ Getty Images
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2. Platz: Deutschland (Joachim Löw) Seit 2006 verantwortet Joachim Löw als Nationaltrainer die deutsche Auswahl. Bei vier Turnieren reichte es immer mindestens fürs Halbfinale, 2014 folgte dann die Krönung mit dem WM-Titel. Löws Kadernominierungen sind nicht unumstritten - aber taktisch gibt es bei der EM kaum einen Besseren.

Foto: CHRISTOF STACHE/ AFP
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3. Platz: Italien (Antonio Conte) Die Euro ist das erste Turnier für Antonio Conte als italienischer Nationaltrainer. Und es wird auch sein vorerst letztes bleiben, denn nach der EM wechselt er zu Chelsea in die Premier League. Das zeigt den internationalen Stellenwert, den Conte völlig zu Recht genießt.

Foto: Claudio Villa/ Getty Images
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4. Platz: Frankreich (Didier Deschamps) Als Spieler hat er alles gewonnen: Welt- und Europameister, Champions-League-Sieger, zahlreiche Meistertitel. Als Coach noch nicht ganz so erfolgreich. Aber Frankreichs starkes WM-Turnier 2014 zeigt, dass Didier Deschamps eine gute Mannschaft taktisch sehr gut einstellen kann.

Foto: FRANCK FIFE/ AFP
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5. Platz: Österreich (Marcel Koller) Wie falsch es wäre, Marcel Koller auf seine unglückliche Zeit in Köln zu reduzieren, belegen nicht nur seine Schweizer Meistertitel mit St. Gallen und den Grasshoppers, die beide danach keinen Titel mehr holten. Auch die unbesiegte Qualifikation Österreichs zeigt, was Koller kann.

Foto: Christian Hofer/ Getty Images
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6. Platz: England (Roy Hodgson) Seit Terry Venables bei der Heim-EM 1996 im Elfmeterschießen an Deutschland scheiterte, hat kein englischer Nationaltrainer mehr ein Halbfinale erreicht. Roy Hodgson galt zunächst als Übergangslösung, hat inzwischen aber taktische Flexibilität gezeigt und das Pressing verbessert.

Foto: Matthew Childs/ REUTERS
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7. Platz: Türkei (Fatih Terim) Er wird es nicht allein richten können, aber Fatih Terim ist mit seiner Erfahrung und seinen Motivationskünsten der wichtigste Faktor in der türkischen EM-Mission. Er weiß um die spielerischen Mängel seiner Mannschaft und wird aus einer kompakten Defensive auf Konterfußball setzen.

Foto: Carl Recine/ REUTERS
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8. Platz: Island (Heimir Hallgrímsson/Lars Lagerbäck) Wie schon einst in Schweden mit Tommy Söderberg arbeitet Lars Lagerbäck auch in Island mit einem gleichberechtigten Partner statt mit einem Assistenten zusammen: mit Heimir Hallgriímsson. Ob das mehr als ein Etikett ist? Jedenfalls hatte es großen Erfolg: Die Qualifikation für die EM war eine Sensation.

Foto: imago
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9. Platz: Belgien (Marc Wilmots) Es gibt viel erfahrenere Trainer bei der EM, was allein gar nicht gegen Marc Wilmots sprechen müsste. Er hat sich in seinen vier Jahren als belgischer Nationaltrainer aber nicht den Ruf erworben, taktisch besonders innovativ zu sein. Wilmots punktet bei seinem Team über die Motivationsschiene.

Foto: Jean-Christophe Bott/ dpa
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10. Platz: Irland (Martin O'Neill) Als Spieler englischer Meister und zweimal Gewinner des Europapokals der Meister mit Nottingham Forest, als Trainer mit neun Titeln in England und Schottland: Martin O'Neill galt mal als Star der britischen Trainerszene. Das ist schon ein paar Jahre her. Dennoch ein erfahrener und guter Coach.

Foto: Ian Walton/ Getty Images
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11. Platz: Russland (Leonid Slutsky) Im Juli 2015 wurde Fabio Capello, der Russland eigentlich bis zur Heim-WM 2018 betreuen sollte, als Nationalcoach entlassen. Seither betreut Leonid Slutsky die Sbornaja in Personalunion mit der Trainerstelle bei seinem Verein ZSKA Moskau ¿ und hat bisher alle Pflichtländerspiele gewonnen.

Foto: FRANCK FIFE/ AFP
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12. Platz: Schweiz (Vladimir Petkovic) Fast Schweizer Meister mit dem BSC Young Boys, dann italienischer Pokalsieger mit Lazio, schließlich Schweizer Nationalcoach: Die Karriere von Vladimir Petkovic verlief seit 2009 sehr positiv. Anders als seinem Vorgänger Ottmar Hitzfeld macht man ihm aber die zu unattraktive Spielweise zum Vorwurf.

Foto: Salvatore Di Nolfi/ dpa
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13. Platz: Schweden (Erik Hamrén) Es wird das letzte Turnier mit Erik Hamrén als Nationaltrainer sein, mit Janne Andersson steht bereits sein Nachfolger fest. Ob das leistungshemmend sein wird? Da er Schwedens Schlüsselspieler Zlatan Ibrahimovic in der Regel gewähren lässt, vermutlich nicht.

Foto: Michael Campanella/ Getty Images
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14. Platz: Portugal (Fernando Santos) Seit fast 30 Jahren verbringt Fernando Santos seine Trainerkarriere in zwei Ländern: In Griechenland und in Portugal. Dort hat er beide Nationalteams und mit Porto, Benfica, Sporting, Panathinaikos und AEK fast alle Großklubs gecoacht. Dafür ist seine Titelsammlung bescheiden.

Foto: © Miguel Vidal / Reuters/ REUTERS
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15. Platz: Polen (Adam Nawalka) Sein guter Ruf in Polen basiert nicht zuletzt darauf, dass er Rekordmeister Górnik Zabrze 2010 zurück in die erste Liga führte. Die ganz großen internationalen Erfolge kann Adam Nawalka nicht vorweisen, aber die Spielweise der Nationalmannschaft hat er seit 2013 flexibler und erfolgreicher gemacht.

Foto: Darek Delmanowicz/ dpa
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16. Platz: Nordirland 16/24 (Michael O'Neill) Aus der dritten schottischen Liga kam Michael O¿Neill 2009 zu den Shamrock Rovers in die irische Liga. Mit dem Klub aus Dublin wurde er zweimal Meister. Als Nationaltrainer Nordirlands zunächst mit holprigem Start, dann aber Gruppensieger in der Qualifikation und erste EM-Teilnahme überhaupt.

Foto: Charles McQuillan/ Getty Images
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17. Platz: Wales (Chris Coleman) Unter tragischen Umständen wurde Chris Coleman 2012 walisischer Nationaltrainer. Sein Vorgänger Gary Speed hatte sich das Leben genommen. Coleman, der aus der zweiten griechischen Liga zurück in die Heimat kam, führte Wales zu seinem ersten Turnier seit 58 Jahren.

Foto: SERGEI SUPINSKY/ AFP
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18. Platz: Albanien (Gianni de Biasi) Der Italiener Gianni de Biasi, der während der EM seinen 60. Geburtstag feiern wird, stieg einst mit Torino in die Serie A auf und rettete die Turiner zweimal vor dem Abstieg. Albanien führte er mit Disziplin und einer Defensivtaktik erstmals in der Geschichte in eine Endrunde.

Foto: David Rogers/ Getty Images
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19. Platz: Kroatien (Ante Cacic) Bei kaum einem EM-Teilnehmer ist die Diskrepanz zwischen der Qualität des Kaders und der des Trainers so groß wie bei Kroatien. Ante Cacic hat selbst in seiner kroatischen Heimat keine großen Erfolge vorzuweisen und kam nach der Entlassung von Niko Kovac eher überraschend ins Amt.

Foto: Srdjan Stevanovic/ Getty Images
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20. Platz: Tschechische Republik (Pavel Vrba) Pavel Vrbas Vereinsbilanz liest sich nicht schlecht. Mit MSK Zilina wurde er Meister in der Slowakei, Viktoria Pilsen machte er zum tschechischen Spitzenklub, und das mit offensiv ausgerichtetem Fußball. Als Nationalcoach warf er die Niederlande aus der EM-Qualifikation.

Foto: WILDBILD/ AFP
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21. Platz: Slowakei (Ján Kozák) Ján Kozák ist der zweite Trainer, der die Slowakei zu einem großen Turnier geführt hat. Wie Vorgänger Vladimír Weiss hat auch Kozák einen Sohn, der Fußballprofi ist. Während Vladimír Weiss junior 2010 für seinen Vater bei der WM spielte, hat Jan Kozák junior seine Karriere aber beendet.

Foto: Alex Grimm/ Bongarts/Getty Images
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22. Platz: Rumänien (Anghel Iordanescu) Der größte Erfolg von Anghel Iordanescu als rumänischer Nationaltrainer liegt schon 22 Jahre zurück: der Achtelfinalsieg gegen Argentinien bei der WM in den USA. Seit 2000 trainierte er keine europäische Vereinsmannschaft mehr und war zwischendurch acht Jahre pensioniert.

Foto: MARCO BERTORELLO/ AFP
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23. Platz: Ukraine (Mykhaylo Fomenko) Als aktiver Spieler unter Trainer-Legende Valeriy Lobanovskyi in den Siebzigerjahren bei Dynamo Kiew hatte Mykhaylo Fomenko den besten Mentor, den man sich denken kann. Der heute 67-Jährige hat selbst aber kaum Spitzenteams trainiert. Sein letztes Vereinsengagement war in der dritten russischen Liga.

Foto: Sergey Dolzhenko/ dpa
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24. Platz: Ungarn (Bernd Storck) Es klingt toll, die einstige Fußball-Großmacht Ungarn nach 30-jährigem Tiefschlaf wieder erweckt zu haben. In Wahrheit landete Bernd Storck in der Quali hinter Nordirland und Rumänien - und löste das EM-Ticket in den Playoffs. Storck verfügt über keinerlei Erfahrung als Trainer bei großen Turnieren.

Foto: Yorgos Karahalis/ AP
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