EM: Wie Island gegen Portugal ein Remis erkämpfte - DER SPIEGEL
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EM-Analyse Wie Island gegen Portugal ein Remis erkämpfte

Die Isländer starteten als Außenseiter ins Turnier. Aber sie spielten nicht wie einer, das zeigt die grafische Analyse. Portugal scheiterte an der Effizienz des Gegners
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Portugal - Island 1:1: Mit diesem Spiel der Gruppe F endete der erste Spieltag der Euro 2016. Die hochgehandelten Portugiesen mussten sich mit Außenseiter Island auseinandersetzen, das zum ersten Mal überhaupt bei einer EM dabei ist. Dass die Isländer nicht nur wegen eines historischen Versehens in Frankreich starteten, stellten sie eindrucksvoll unter Beweis.

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Wer es nicht rechtzeitig von der Insel schaffte, versammelte sich im Zentrum von Reykjavik zum Public Viewing. Ein Ausflug, der sich lohnen sollte.

Foto: Birgir Thor Hardarson/ dpa
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Zum wichtigsten Mann bei den "Strákarnir okkar" (übersetzt "unsere Jungs") wurde Torhüter Hannes Halldórsson, der gleich zehnmal eingreifen musste. Das ist bislang Turnierrekord - ebenso wie die 26 Torabschlüsse der Portugiesen.

Foto: Michael Sohn/ AP
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Für Superstar CR7 bot die Begegnung keine Möglichkeiten, sich auszuzeichnen. Seine Abschlüsse wurden in der Regel geblockt. Andererseits bereitete er in der 21. Minute die größte Chance der Portugiesen vor, als er von der linken Seite mit einer perfekten Flanke seinen Angriffspartner Nani freispielte. Der scheiterte an einem Reflex von Halldórsson und ließ eine hundertprozentige Chance liegen.

Foto: Robert Ghement/ dpa
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Gylfi Sigurdsson (l.) im Zweikampf mit Danilo, der theoretisch für den Spielaufbau der Portugiesen aus der Tiefe mitverantwortlich war. Leicht fiel ihm das nicht.

Foto: JEAN-PHILIPPE KSIAZEK/ AFP
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Nach etwa 20 Minuten hatte sich Portugal besser auf den Gegner eingestellt und kam vermehrt zu Chancen. Als Nani (31.) den Führungstreffer erzielte, war dieser längst hochverdient. Nach einer bemerkenswerten Kombination...

Foto: JEFF PACHOUD/ AFP
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Wer die Partie danach für entschieden hielt, sah sich getäuscht, auch wenn es bis zum Ausgleichstreffer eine ganze Weile dauerte. Umso isländischer war der Treffer. Nach einem Ballgewinn an der gegnerischen Eckfahne im Gegenpressing konnte Birkir Bjarnason (im Bild) eine Flanke von Johann Gudmundsson per Volley verwandeln. Ein einziges Abstimmungsproblem in der Abwehr der Portugiesen, hier zwischen Pepe und Vieirinha, stellte die Partie im Prinzip auf den Kopf.

Foto: Pavel Golovkin/ AP
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In der Schlussphase wollte CR7 zum Helden werden. Aber die Europameisterschaft ist kein Champions-League-Endspiel, ein Freistoß ist kein Elfmeter. Und so misslang der Versuch, für die Entscheidung zu sorgen.

Foto: Pavel Golovkin/ AP
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Erstes Turnier, erstes Spiel, erster Punkt. Mission accomplished, könnte man sagen. Gleich beim allerersten Auftritt auf ganz großer Bühne konnte die isländische Mannschaft eines der großen Teams ärgern. Zu Recht feierten "Strákarnir okkar" nach der Partie ausführlich mit ihren Fans.

Foto: Pavel Golovkin/ AP
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