Emanzipation: Die ersten Radfahrerinnen - DER SPIEGEL
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Emanzipation Die ersten Radfahrerinnen

Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Fahrrad erfunden. Bald schwangen sich auch Frauen auf den Sattel und pedalierten gesellschaftlichen Zwängen davon.
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Mit der Erfindung des Sicherheitsrades wurden die Modelle niedriger und damit zugänglich für die weibliche Zielgruppe. Das machte sich auch in der viktorianischen Damenmode bemerkbar, sie wurde deutlich praktischer.

Foto:

Hulton Archive/ Getty Images

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Aufs Hochrad trauten sich die wenigsten Frauen. Weil sie gesellschaftlich freier waren, probierten sich vor allem Künstlerinnen, Schauspielerinnen und Zirkusartistinnen an der neuen Technik.

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Mit Volldampf über die Bahn: Das erste Frauenfahrradrennen im Velodrom der französischen Stadt Brest fand im Juni 1897 statt.

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Frauen posierten Ende der 1890er gern selbstbewusst mit ihren Fahrrädern, so wie hier die französische Rennfahrerin Blanche Dupre.

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Die Hersteller experimentierten mit heute abenteuerlich anmutenden Konstruktionen, damit Frauen gewohnt züchtig gekleidet aufs Rad steigen konnten. Hier ist ein Dreirad des Fahrradbauers George Singer zu sehen.

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Ein Tandempaar aus Siebenbürgen: Die Radfahrpionierinnen Anna Haltrich und Emma Guggenberger wurden hier im rumänischen Mediasch fotografiert.

Foto: SLUB / Public Domain Mark 1.0
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Amelie Rother war eine der ersten Radfahrerinnen in Berlin. Im Jahre 1890 soll sie bereits auf dem Dreirad durch die Straßen gefahren sein und kommentierte später selbstbewusst in der Fachpresse die androzentrische Sicht auf pedalierende Frauen.

Foto: SLUB / Public Domain Mark 1.0
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Bald gab es erste Magazine, wie "Die Radlerin" - Sportsblatt für die Rad fahrenden Damen Deutschlands und Österreich-Ungarns, in denen technische Entwicklungen vorgestellt wurden. Hier: R. Temmel's Patent-Kompensations-Radreifen

Foto: SLUB / Public Domain Mark 1.0
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