Emile Ducke dokumentiert Alltag in Transnistrien - DER SPIEGEL
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Transnistrien Tanzen, singen, weitermachen

Leben in der Unwirklichkeit: Der Fotograf Emile Ducke dokumentiert den Alltag in Transnistrien, einem Land, das es eigentlich nicht gibt. Denn der osteuropäische Staat hat zwar Regierung und Militär, ist aber international nicht anerkannt.
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Transnistrien, das ist ein schmaler streifen zwischen Moldawien und der Ukraine. Der Staat hat seine eigene Regierung und seine eigene Währung. Trotzdem ist er international nicht anerkannt. Am 25. Oktober wird auf den Straßen die Unabhängigkeit Trinsnistriens gefeiert.

Foto: Emile Ducke
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Das Land hat auch eine eigene Streitkräfte. Im Februar 2015 versammelten sich Soldaten im Stadion der Republik. Dabei war auch Emile Ducke, ein Fotojournalismus-Student aus Hannover. Von ihm stammen die Aufnahmen.

Foto: Emile Ducke
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Ducke hatte erst kurz vorher zufällig von Transnistrien erfahren - und war kurzentschlossen dorthin gereist. Dort traf er auch diese Frau, die in er russisch-orthodoxen Kirche Kerzen anzündet.

Foto: Emile Ducke
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Die skurrilste Szene aber erlebte Ducke mit dem Tagelöhner Ilin. Der hatte den Fotografen zum Abendessen eingeladen und tanzte später sehr betrunken mit Helm auf dem Kopf vor der Kamera. Die Kopfbedeckung hatte Ilin gefunden, als er auf dem Friedhof ein Grab schaufelte.

Foto: Emile Ducke
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Ilin wohnt mit seiner Partnerin Anna und dem gemeinsamen Sohn Alyosha in einem Vorort von Tiraspol. Die drei leben von dem Geld, das Ilin als Tagelöhner auf dem Friedhof verdient.

Foto: Emile Ducke
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Schule im transnistrischen Grigoriopol.

Foto: Emile Ducke
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In den Neunzigerjahren wollte sich Transnistrien von der Republik Moldau abtrennen. Der Konflikt ist seit vielen Jahren eingefroren, es gilt der Status quo. Dieser Männerchor nahm an einem Wettbewerb in Tiraspol teil.

Foto: Emile Ducke
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Eine Frau bringt eine Ziegenherde auf das Gelände einer stillgelegten Landwirtschaft. Die meisten Transnistrier wünschen sich einen Beitritt in die russische Föderation.

Foto: Emile Ducke
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Dieser Jet soll sowjetische Piloten ehren, davor steht ein gesatteltes Pferd. Auch diese etwas surreale Szene hat Ducke bei seinem Besuch im September 2014 festgehalten.

Foto: Emile Ducke
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Eine Fähre verbindet die transnistrische Hauptstadt Tiraspol mit dem Dorf Kitskany. Der Konflikt mit Moldawien ist nicht immer sichtbar, sagt Ducke. Viele haben sich inzwischen damit arrangiert.

Foto: Emile Ducke
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