Trauer um Michael Jackson Symbolischer Schadensersatz für Fans
Fans trauern im Sommer 2009 in Paris um Michael Jackson: Der Musiker war an einer Überdosis des Medikaments Propofol gestorben.
Jackson, hier bei einem Konzert 1997, war einer der größten Musikstars der Geschichte. Sein Tod verursachte bei vielen Fans emotionalen Stress - fünf davon hat ein Gericht in Frankreich nun Schadensersatz zugesprochen, in der symbolischen Höhe von einem Euro.
Zahlen soll Jacksons ehemaliger Leibarzt Conrad Murray, der dem Musiker das Mittel verabreicht hatte. 2011 wurde Murray deswegen zu vier Jahren Haft verurteilt; inzwischen wurde er vorzeitig aus der Haft entlassen.
Beim Prozess gegen Murray hatten Fans des verstorbenen Musikers eine Verurteilung des Mediziners gefordert.
Jacksons Tod zog weitere Prozesse nach sich. Die Angehörigen des Musikers prozessierten gegen den Konzertveranstalter AEG Live. Eine Jury in Los Angeles sprach die Firma aber vom Vorwurf frei, am Tod des Stars mitschuldig zu sein. Das Verfahren wurde wie auch der Prozess gegen Murray von einem gewaltigen Medieninteresse begleitet.