Enceladus Eisig und aktiv
Fontänen des Saturnmonds Enceladus und Flugroute der Raumsonde "Cassini" (Zeichnung): Forscher haben in den Daten der Sonde Hinweise darauf gefunden, dass die Eisfontänen, die aus Rissen am erwärmten Südpol austreten, von flüssigem Wasser gespeist werden.
Mond mit Muster: Die "Tigerstreifen" am Südpol (unterer Bildrand) stoßen die Eispartikel und den Wasserdampf aus. Diese Region fotografierte die Raumsonde "Cassini" aus nächster Nähe.
Enceladus-Südpol: "Cassini" hat eine zerklüftete Eislandschaft fotografiert. Forscher vermuten, dass der Mond durch die Gezeitenkräfte des Saturns durchgeknetet und dabei erwärmt wird.
Eislandschaft: Die feinen Geysire sind auf diesem Bild nicht zu sehen - sie sind nur etwa einen Meter groß.
Modell der Enceladus-Geysire: Der kleine Saturnmond spuckt riesige Fontänen aus Eispartikeln und Gasen ins All.
Spray im All: Dieses Falschfarben-Bild zeigt eine der Fontänen, die am Südpol von Enceladus austreten. Sie werden größer als der Mond selbst, bis zu 750 Kilometer und mehr.
Krallenspuren: Die parallelen Gräben und Furchen in der Mondoberfläche verformen sich systematisch um den Südpol herum.
Geröllhalde: In einer Höhe von 208 Kilometern fotografierte die "Cassini"-Sonde den mit Eisbrocken übersäten Südpol von Enceladus.