Englands Tanzexperte: Dance, Dr. Dance! - DER SPIEGEL
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Englands Tanzexperte Dance, Dr. Dance!

Warum strotzen manche auf der Tanzfläche vor Selbstsicherheit, während andere am Barhocker festkleben? Peter Lovatt hat die Antwort: Der Psychologe untersucht das Tanzverhalten von Partygängern - und geht zum Forschen in die Disco. Seine Botschaft an die Männer: Gebt euch Mühe auf dem Parkett!
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Wenn Peter Lovatt, auch bekannt als Dr. Dance, einen Vortrag hält, ist die Einschlafgefahr gering: Der ausgebildete Tänzer spricht nicht nur übers Tanzen - er tut es auch. mehr...

Foto: Science Museum London
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Bis Lovatt 26 war, arbeitete er als professioneller Tänzer in Musicals und auf Kreuzfahrtschiffen. Bis er 23 war, konnte er kaum lesen.

Foto: University of Hertfordshire
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"Ich dachte, es ist lächerlich, dass ich nicht lesen kann", erinnert sich Lovatt. Er brachte es sich dann selbst bei, studierte Psychologie und landete schließlich als Dozent an der Universität von Herfortshire.

Foto: University of Hertfordshire
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Seine Kurse zur Psychologie des Tanzens sind mittlerweile legendär. Und seine Forschung bringt wunderbaren Stoff für den gepflegen Smalltalk zu Tage.

Foto: University of Hertfordshire
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Peter Lovatt fand etwa heraus, dass Frauen mit einem niedrigen Testosteronspiegel sich weniger bewegen als diejenigen mit einem hohen Spiegel. Und das kommt bei Männern gut an: Dezente Bewegungen mit den Hüften fanden seine Studenten am attraktivsten.

Foto: Ulrich_Perrey/ picture-alliance / dpa
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Tänzer in der Filmdokumentation "Rize": Tanzen Männer mit recht großen Bewegungen, die sie immer wieder variieren, begeistert das laut Lovatt Frauen am meisten. Oder anders ausgedrückt: ...

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... "Männer können beim Tanzen ihren Testosteronspiegel mitteilen. Frauen verstehen das - ohne es zu merken", sagt Peter Lovatt.

Foto: University of Hertfordshire
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Die Szene wurde ein Archetyp des Tanzens: John Travolta setzte 1977 im Film "Saturday Night Fever" neue Maßstäbe in Sachen Coolness. Travoltas Bewegungen sind recht groß und nicht recht komplex. Das kommt bei Frauen an - denn ...

Foto: DEFD
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... "Frauen mögen es eben nicht gern klein und einfach", sagt Dr. Dance.

Foto: University of Hertfordshire
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Dozent wurde er sozusagen auf dem dritten Bildungsweg - lange konnte er nicht lesen, lernte es dann, machte das Abitur nach, studierte und forschte. Inzwischen ist er Experte für die "Psychologie des Tanzens".

Foto: The University of Herfordshire
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Männer leben ab 65 ihren zweiten Frühling - zumindest was das Tanzen angeht: Die Zufriedenheit mit den eigenen Tanzkünsten nimmt zu. Bei Frauen dagegen ...

Foto: ED REED/ ASSOCIATED PRESS
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... sinkt die Zufriedenheit ab etwa 55 Jahren. "Das hängt mit den Wechseljahren zusammen", sagt Peter Lovatt. Seine für Frauen wenig hoffnungspendende Prognose: ...

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... "Die Zufriedenheit bleibt dann für den Rest des Lebens niedrig."

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Die Botschaft von Dr. Dance: "Es gibt niemanden, der nicht tanzen kann. Man sollte keine Angst vor den eigenen Bewegungen haben, sollte relaxen: Lasst los, eure Körper sollen sich bewegen!". Wenn Sie von Dr. Dance wissen wollen, wie attraktiv Ihr Tanzstil ist: Schicken Sie uns ein Video!

Foto: University of Hertfordshire
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?