"Enter the Void": Mut zum Rausch - DER SPIEGEL
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"Enter the Void" Mut zum Rausch

Einfach treiben lassen: In seinem verstörenden Film "Enter the Void" lässt der französische Extremregisseur Gaspar Noé eine sterbende Seele über Tokios Neonlichtern und einem tragischen Geschwisterschicksal kreisen. Ein alptraumhafter, visuell faszinierender Drogentrip.
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"Enter the Void"-Hauptfigur Oscar (Nathaniel Brown): Etwas elementar Humanes abhandengekommen

Foto: Capelight Pictures
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Tod im Klo des Nachtclubs The Void: Oscars Seele löst sich vom Körper und geht auf die Suche...

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...nach seiner kleinen Schwester Linda (Paz De La Huerta), die er mit Drogengeld nach Tokio lotste.

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Linda sucht ihr Heil im Exhibitionismus...

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...und arbeitet als Stripperin in einem Tokioter Club.

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Zu Oscar verbindet sie eine innige Beziehung, die über Geschwisterliebe weit hinausgeht.

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Driften über nächtliche Neonlandschaften: Riesige Leuchtreklamen sorgen in "Enter the Void" für plakative Symbolik.

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Liebesakt und Reinkarnation: Oscars Seele wird als Kind seiner Schwester wiedergeboren.

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Regisseur Gaspar Noé: Extremist unter Frankreichs neuen Filmemachern. Mit "Irréversible" sorgte er 2002 für einen Skandal. "Enter the Void" ist erst sein dritter Spielfilm.

Foto: Francois Durand/ Getty Images
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