Erbstreit: Akteure des Springer-Krimis - DER SPIEGEL
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Erbstreit Akteure des Springer-Krimis

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Verlegerwitwe Friede Springer: Die Konzernmatriarchin könnte ihre dominierende Rolle in der Familienholding endgültig verlieren.

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Bernhard Servatius: Erst Vertrauter, später Testamentsvollstrecker des verstorbenen Verlegers. Servatius bestimmte 25 Jahre lang die Geschicke des Verlags.

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Axel Sven Springer, genannt "Aggi": Der Springer-Lieblingsenkel sieht sich unrechtmäßig um den Großteil seines Erbes gebracht und ringt seit Jahren vehement mit der Witwe um die Macht.

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Konzernerbin Ariane Springer: Weitgehende Rechte vom Schiedsgericht - ohne ihre Zustimmung läuft nichts mehr.

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Verlegerlegende Axel Springer: Springer war zeitlebens großzügig, unterhielt diverse Wohnsitze, die ein Vermögen verschlangen. Ein Mann wie er sollte ausgerechnet bei der Umsetzung seines letzten Willens anfangen zu sparen?

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Konzernchef Mathias Döpfner: Der frühere "Welt"-Chefredakteur gilt als Vertrauter und Liebling der Springer-Witwe.

Foto: Bert Bostelmann
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Heutige Axel-Springer-Zentrale in Berlin: Aufseher Servatius stürzte das Unternehmen einst über Jahre hinweg in ein heilloses Führungschaos.

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Springer-Blätter: Alle wesentlichen Entscheidungen, bei denen die Hauptversammlung zustimmen muss, bedürfen der Zustimmung der Familienholding. Votiert nur einer der Erben mit Nein, stimmt die ganze Familienholding mit Nein.

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