Erdbeben in Aceh Dutzende Tote und Verletzte
Bei einem schweren Erdbeben in der indonesischen Provinz Aceh ist das Minarett einer Moschee in Pidie eingestürzt.
Mindestens 50 Menschen starben bei dem Erdbeben der Stärke 6,5. Die Zahl der Toten steigt, mindestens 70 Menschen sollen schwerverletzt sein. Hier nimmt eine Familie Abschied von einem Opfer der Katastrophe.
Rettungskräfte suchen in den Trümmern nach Überlebenden.
Eingestürztes Moscheedach in Meuredu, ebenfalls in der Provinz Aceh.
Der Erdstoß erschütterte den nördlichen Zipfel der Insel Sumatra. Das Beben war für die Region vergleichsweise schwach, der Bebenherd lag aber nur wenige Kilometer unter der Erdoberfläche, was meist schwere Schäden verursacht.
Vor Ort herrschen Trauer und Verzweiflung - im Jahr 2004 wurde Aceh von einem verheerenden Erdbeben der Stärke 9,1 heimgesucht, das einen Tsunami auslöste. Damals starben rund um den Indischen Ozean etwa 230.000 Menschen, allein 180.000 davon auf Sumatra.
Dutzende Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet.
Zahlreiche Gebäude in der Region Pidie Jaya auf Sumatra wurden zerstört.