Erdbeben in Mexiko "Der Asphalt flatterte wie eine Plane im Wind"
Einstürzende Häuser: Mexikaner laufen um ihr Leben, während überall Häuser einstürzen. Insgesamt wurden bei dem Erdbeben 1985 mehr als 2800 Gebäude beschädigt - 880 kollabierten vollständig.
Suche nach Angehörigen: Ein Soldat vor einem eingestürzten Wohnhaus. Zivilisten suchen in den Trümmern nach ihrem Hab und Gut - und nach Überlebenden.
In Schutt und Staub: Fassungslos stehen die Menschen am 19. September 1985 vor dem Trümmerhaufen eines Bürogebäudes in der Innenstadt von Mexiko-City. Einige tragen eine Maske, um sich vor dem Staub zu schützen.
Bergung der Toten: Rettungskräfte tragen am 21. September 1985, zwei Tage nach dem Erdbeben, eine Leiche aus einem zusammengestürzten Wohnhaus. Rettungsmannschaften schätzen, dass die Katastrophe bis zu 45.000 Opfer forderte. Offiziell heißt es indes, dass 4500 bis 6000 Menschen bei dem Beben starben.
Rettungsmaßnahmen: Einsatzkräfte suchen am 30. September 1985 in den Ruinen des Hospital Benito Juárez in Mexiko-Stadt nach Überlebenden. Insgesamt 800 Patienten der beiden Hauptstadt-Krankenhäuser kamen bei dem verheerenden Erdbeben ums Leben.
Bild der Zerstörung: Insbesondere das Zentrum von Mexiko-Stadt wurde stark beschädigt. Das Beben machte das Ausgehviertel Ciudad Juárez dem Erdboben gleich und zerstörte ganze Wohngebiete wie Nonoalco-Tlaltelolco und Roma.
Notunterkunft: In vielen der Häuser, die bei dem Erdbeben von 1985 beschädigt wurden, wohnen heute mittellose Menschen - obwohl die Behörden die Gebäude wegen Einsturzgefahr offiziell geschlossen haben. Foto von 2003.
Müde und erschöpft: Ein Helfer legt am 19. September 1985 inmitten von Trümmern in Mexiko-Stadt eine Pause ein. Die Suche nach Überlebenden und die Aufräumarbeiten dauerten Wochen.
Einsatzarbeit: Rettungskräfte vor einem völlig zerstörten Gebäude in Mexiko-Stadt.
Schräglage: Am 19. September 1985 erschütterte ein Erdbeben mit einer Stärke von 8,1 auf der Richterskala Mexiko-Stadt, am nächsten Tag folgte ein Nachbeben mit einer Stärke von nochmals 7,5.
Ausmaß der Zerstörung: Mit Baggern beseitigen Einsatzkräfte einen Tag nach dem Erdbeben, das zu den schlimmsten Naturkatastrophen in der Geschichte des Landes zählt, Schutt und Trümmer.
Flüchtlingsherberge: Abertausende Menschen verloren bei dem Erdbeben von 1985 in Mexiko ihr Zuhause. Auch zwei Jahrzehnte nach der Katastrophe wohnen noch viele Familien in Notunterkünften. Dieses vierjährige Mädchen ist in einem solchen Flüchtlingscamp in Mexiko-Stadt aufgewachsen, Foto von 2005.
Relikte der Katastrophe: Noch fünf Jahre nach dem Erdbeben ragen Stahlskelette von zerstörten Hochhäusern aus dem Boden in der Innenstadt von Mexiko.
Feuerwehr im Einsatz: Zwei Tage nach dem Erdbeben am 19. September 1985 suchen Einsatzkräfte der Feuerwehr in Mexiko-Stadt weiter nach Überlebenden. Mehrere tausend Menschen starben bei der Katastrophe, der materielle Schaden wird auf 300 Millionen Dollar beziffert.