Erdbeben und Tsunami Japans Tragödie
Feuer-Inferno nach der Naturkatastrophe: In einer Industrienanlage in der Präfektur Chiba brennt nach dem schwersten Erdbeben in der Geschichte Japans ein Gasbehälter.
Trümmer und Zerstörung, soweit das Auge reicht: Ein Mann mit Schutzhelm läuft durch die Stadt Iwaki in der Präfektur Fukushima.
In Sendai, der vom Beben besonders stark betroffenen Hafenstadt, suchen Tausende Menschen Zuflucht in einer Notunterkunft.
Um 14.45 Uhr Ortszeit wird Japan vom schwersten Erdbeben in der Geschichte des Landes erschüttert. In einem Buchladen in Sendai suchen Menschen Schutz vor der einstürzenden Decke.
Schnell in Deckung: Ein Mann versteckt sich in dem Buchladen in Sendai unter einem Tisch.
Rauch steigt auf: Der Blick aus dem Fenster ihres Büros in Tokio unmittelbar nach dem Beben ist für diese beiden Japaner beängstigend.
Eine Frau in Tokios Bankenviertel trägt einen Helm - er ist kein Accessoire, sondern soll nach dem verheerenden Erdbeben vor möglicherweise herabstürzenden Trümmern schützen.
In Tokio bricht der Verkehr zusammen. Die U-Bahn stellt ihren Betrieb ein, Autos stehen Stoßstange an Stoßstange. Millionen Pendler sitzen fest und können wegen der zusammengebrochenen Telefonleitungen ihre Familien nicht erreichen. Menschenmassen verstopfen auf dem Heimweg die Straßen.
Eine Rauchwolke verdunkelt den Himmel in Ichihara - das Feuer war in einem Komplex der Ölindustrie ausgebrochen.
Ausgelöst von dem Erdbeben trifft ein Tsunami die Nordostküste Japans. Auch in Nator City baut sich die Welle auf.
Luftaufnahme von der Stadt Hitachinaka - es ist zu erkennen, wie sich die Tsunami-Welle aufbaut.
Sie stehen wie gebannt nebeneinander und schauen auf das Ausmaß der Katastrophe: In der japanischen Präfektur Miyagi sehen viele Bürger, wie die Flutwelle Autos mit sich reißt und Häuser zerstört hat.
Doppelte Gefahr: Häuser in Sendai werden von den Fluten der Tsunami-Welle und von ausgebrochenen Feuern bedroht.
Eine Archivaufnahme des japanischen Atomkraftwerks Fukushima: In der Nuklearanlage kam es nach dem Erdbeben zu Problemen mit der Kühlung der atomaren Brennstäbe.
Vor den Trümmern ihrer Existenz: In Iwaki, in der Präfektur Fukushima, suchen Menschen in den Resten ihrer Häuser nach ihrem Besitz.
Die Autos standen bereit, um verschifft zu werden - aber jetzt hat der Tsunami die Fahrzeuge in der japanischen Präfektur Ibaraki durcheinander gewirbelt.
Die Flutwelle hatte eine enorme Kraft: Autos wurden weggespült, auch Flugzeuge wurden mitgerissen.
Schlange stehen: In Tokio warten Menschen an einer Supermarktkasse. Sie wollen sich mit Notrationen eindecken. Viele Regale sind schon leergekauft.
Als hätte jemand mit einem gigantischen Messer den Asphalt durchtrennt: eine zerstörte Straße in Mito in der Präfektur Ibaraki.
Aus einer in Brand geratenen Ölraffinerie in Chiba steigen riesige Rauchwolken auf.
Der Flughafen in Sendai sieht aus wie eine schwimmende Insel: Das Gelände ist von den Wassermassen vollständig umschlossen.
Wirbelndes Wasser: Der Tsunami zeigt seine Kraft in der Nähe des Hafens von Oarai.
Die Boote wurden einfach weggedrückt - und stehen in der Stadt Asahikawa jetzt dort, wo sonst Autos über den Asphalt fahren.
Ein Fischerboot ist halb zur Seit gekippt, im Wasser schwimmen ein Auto und mehrere Plastikkisten - Notstand im Hafen von Iwaki.
Autos, Schiffe, Häuser, Trümmer: In der Nähe vom Flughafen in Sendai wurden sie von der Kraft des Wassers zusammengespült - ein surrealer Anblick.
Von diesen Häusern wird nicht viel übrig bleiben: Die Tsunami-Welle und das Feuer entfalten ihre ganze zerstörerische Kraft.
Wer jetzt nicht in Sicherheit ist, muss um sein Leben bangen: Die Tsunami-Welle rollt auf Natori zu.
Für den japanischen Sender NHK und viele Rundfunkstationen weltweit gab es am Freitag nur ein Thema: das verheerende Erdbeben in Japan.
Das verheerende Beben macht sie sprach- und fassungslos: Hotelangestellte in Tokio.
Nur raus aus der Gefahrenzone: Hunderte Autos drängeln sich vor dem hawaiianischen Dorf Haleiwa. Die US-Inselkette wurde am Freitag auch von der Tsunami-Welle getroffen, sie richtete dort aber keine gravierenden Schäden an.
Im hawaiianischen Honolulu schauen vier Männer, wie das Wasser ansteigt.