Erdbebenopfer Warten auf Hilfe
Papst Benedikt XVI. will den Opfern im italienischen Erdbebengebiet "sobald möglich" Trost spenden - aber erst nach Ostern. Berichte über einen Papst-Besuch am Karfreitag wurden vom Vatikan dementiert.
Eine Familie sitzt in einem Zelt in der Nähe von L'Aquila: 17.000 Menschen sind nach dem Erdbeben in Mittelitalien obdachlos.
Warten auf Hilfe: Eine Frau sitzt neben ihrem Gepäck am Straßenrand.
Provisorischer Unterschlupf: Nachts wird es in der Gegend noch immer sehr kalt.
Freiwillige versorgen die Menschen mit Decken und Kaffee.
Luftaufnahme eines Zeltlagers: Ministerpräsident Berlusconi hat die Situation der Menschen mit einem Campingurlaub verglichen.
Die Menschen, deren Häuser noch stehen, wissen noch nicht, wann sie zurückkehren können.
Der Wiederaufbau der zerstörten Ortschaften in den Abruzzen wird Milliarden kosten, sagte die Regierungspräsidentin der Region, Stefania Pezzpoane, SPIEGEL ONLINE: "Die können wir natürlich nicht selbst aufbringen. Wir hoffen auf Unterstützung aus Rom, aber auch aus dem Ausland."