Erdfall in Florida: Mann weiter vermisst - DER SPIEGEL
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Erdfall in Florida Mann weiter vermisst

Ein lauter Knall mitten in der Nacht, dann war das Schlafzimmer von Jeffrey Bush in einem gigantischen Loch verschwunden. Von dem Mann fehlt seitdem jede Spur - und das sechs Meter tiefe Loch unter dem Haus könnte noch viel größer werden.
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Sperrgebiet: In der Nacht auf Freitag war unter diesem Haus in Seffner, Florida, die Erde weggesackt. In dem sechs Meter tiefen Loch verschwand Jeffrey Bush. Inzwischen hat die Polizei das Haus weiträumig abgesperrt, weil die Schlammblase unter dem Haus deutlich größer sein könnte als bisher angenommen.

Foto: Edward Linsmier / AFP
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Trauer: Jeremy Bush, der Bruder des Opfers (in der Mitte des Bilds), hatte noch versucht, Jeffrey aus dem Loch zu befreien - vergeblich. Er wird von seiner Familien und Nachbarn getröstet.

Foto: AP/ DPA
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Messung: Ingenieure versuchen, die Größe der Unterspülung unter dem Haus der Bushs zu ermitteln. Einiges deutet darauf hin, dass die Gefahrenzone deutlich größer ist als bisher angenommen.

Foto: Chris O'Meara / AP / dpa
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Hilflos: Direkt nach dem Unglück versuchten Rettungskräfte, eine Kamera und ein Horchgerät in das Loch abzulassen. Weil sich der Boden aber weiter bewegte, ging das Equipment verloren. Bis das genaue Ausmaß der Gefahrenzone ermittelt ist, sind die Rettungskräfte zur Untätigkeit verdammt.

Foto: Edward Linsmier / AFP
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Unter Beobachtung: Nachbarn verfolgen das Geschehen am Unglücksort in Seffner, Florida.

Foto: Edward Linsmier / AFP
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Vermisst: Die undatierte Aufnahme zeigt Jeremy Bush, 36. Er war in der Nacht zum Freitag von einem Erdloch unter seinem Schlafzimmer verschluckt worden und gilt seither als vermisst.

Foto: AP/ DPA/ Jeremy Bush
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Vergeblicher Rettungsversuch: Jeffrey Bush hatte noch versucht, seinen Bruder zu retten. Er war in das Loch gesprungen und hatte begonnen, nach seinem Bruder zu graben. Eintreffende Rettungskräfte zogen ihn aber aus dem Loch, weil weiterhin akute Einsturzgefahr bestand.

Foto: AP/ DPA
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Erdfall in Thüringen: Erdfälle sind ein weltweites Problem. Diese Luftaufnahme vom aus dem Jahre 2010 zeigt Bagger beim Verfüllen des Erdkraters in der Walter-Rathenau-Straße im südthüringischen Schmalkalden. Dort war die Erde auf einer Fläche von rund 30 mal 40 Metern eingebrochen.

Foto: Stefan Thomas/ dpa
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Loch in China: Dieses Bild aus dem Jahr 2010 zeigt einen Erdfall in China, das Loch hatte einen Durchmesser von 150 Metern und eine Tiefe von 50 Meter. 20 Häuser wurden durch das Unglück zerstört, wie durch ein Wunder aber niemand getötet oder verletzt.

Foto: STRINGER SHANGHAI/ REUTERS
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Folgen des Bergbaus: Feuerwehrleute aus Eisleben sichern 2001 einen zehn Meter tiefen und 30 Meter breiten Krater, der durch einen Erdrutsch die Bundesstraße 180 im Süden von Eisleben zerstörte. Im Mansfelder Land wurde jahrhundertelang vor allem Kupfer-Bergbau betrieben. Erst nach der Wende wurde der völlig unwirtschaftliche Abbau eingestellt. In der Vergangenheit war es in der Region Eisleben bereits mehrfach zu Erdfällen gekommen.

Foto: Waltraud_Grubitzsch/ picture-alliance / dpa/dpaweb
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Krater in Texas: Im Jahr 2008 sackte in Daisetta, Texas, die Erde auf einer Fläche von der Größe zweier Fußballfelder ab.

Foto: Dave Ryan/ AP
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Plötzlich war der Fußboden weg: Zwölf Meter tief, aber nur 80 Zentimeter breit ist dieses Loch in einem Haus in Guatemala City.

Foto: JOHAN ORDONEZ/ AFP
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Vorsicht, Erdfall: Eine der spektakulärsten Unterspülungen ereignete sich nach einem Tropensturm 2010 in Guatemala City. Dort tat sich plötzlich mitten auf einer Straßenkreuzung ein gigantisches Loch auf, das aussah, als wäre es ausgestanzt.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?