Erdkern-Experiment: Hitzeschock im Labor - DER SPIEGEL
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Erdkern-Experiment Hitzeschock im Labor

Der Kern der Erde besteht aus Eisen und Nickel - und ist wegen des unvorstellbar hohen Drucks in seinem Inneren fest. Doch wie heiß ist das geschmolzene Metall etwas weiter außen? Französische Forscher haben diese Frage nun mit einer komplizierten Apparatur beantwortet.
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Illustration des Versuchsaufbaus: Um die Temperatur an der Grenze von flüssigem und festem Erdkern zu bestimmen, haben Forscher winzige Eisenproben im Labor hohem Druck ausgesetzt und erhitzt. Als Druckmittel dienten Diamanten.

Foto: ESRF/ Denis Andrault
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Versuchsaufbau: Um schnell bestimmen zu können, wann das Eisen geschmolzen war, fanden die Experimente am Teilchenbeschleuniger ESRF in Grenoble statt. Per Synchrotronstrahlung stellten die Forscher fest, ob ihre Probe schon flüssig oder noch fest war.

Foto: ESRF/ Blascha Faust
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Diamanten-Druckkammer: Unter anderem sorgen die Temperaturunterschiede zwischen Kern und Mantel für die Entstehung des Magnetfelds des Planeten - die Temperatur des Kerns zu kennen, ist daher durchaus interessant.

Foto: ESRF/ Blascha Faust
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Schema des Erdinneren: Unter der vergleichsweise dünnen Erdkruste liegen der obere (braun) und der untere Erdmantel (rot). Im Planeteninneren befindet sich der Kern, der hauptsächlich aus Eisen sowie einem kleineren Anteil Nickel besteht. Die orangefarbene Schicht zeigt den flüssigen Erdkern, die gelbe Kugel den festen, inneren Kern.

Foto: ESRF
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Experiment-Aufbau: Nach Angaben der Wissenschaftler müsste die Temperatur an der Grenze von flüssigem und festen Kern zwischen 5500 bis 6500 Grad Celsius liegen.

Foto: ESRF/ Denis Andrault
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