Erdogan feiert Wahlsieg - DER SPIEGEL
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Erdogans Wahlsieg Feuerwerk, Fahnen, Freudenfeiern

Premierminister Erdogan erklärte die Kommunalwahlen in der Türkei zu einem Referendum über sich - und das Volk hat sich entschieden: für ihn. Seine islamisch-konservative Partei siegte.
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Erdogan bei einer Siegeskundgebung in Ankara: Seine islamisch-konservative AKP hat trotz verschiedener Skandale bei den Kommunalwahlen fünf Prozent zugelegt und rund 44 Prozent der Stimmen erhalten.

Foto: AFP/ Prime Minister Press Office
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Der Sieger: Erdogan stand nicht zur Wahl, aber es ging trotzdem vor allem um ihn. Er selbst hatte diese Wahl, die erste seit den Gezi-Protesten im vergangenen Sommer, zu einem Referendum über sich erklärt.

Foto: ADEM ALTAN/ AFP
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Eine gerührte Erdogan-Anhängerin in Istanbul: Auch hier, in der Stadt dauerhafter Proteste gegen Erdogan, führt die AKP mit deutlichem Vorsprung.

Foto: MIRA/ AFP
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Fahnen und Freudenfeiern: Seinen Gegner drohte Erdogan nach dem Wahlsieg mit Härte. er droht seinen Gegnern, weil sie "Chaos verbreitet" und "die Interessen der Türkei verraten" hätten. "Sie werden dafür bezahlen!", donnert er. "Ab morgen gibt es vielleicht Leute, die flüchten werden!"

Foto: MIRA/ AFP
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Die größte Oppositionspartei, die säkular-kemalistische CHP, erreichte nach aktuellem Auszählungsstand nur 29 Prozent.

Foto: OZAN KOSE/ AFP
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Wahlhelferin in Istanbul: Am Abend wurden außerdem aus mehreren Städten Stromausfälle gemeldet. Die Stimmzettel wurden dort bei Taschenlampen- und Kerzenlicht ausgezählt. Kritiker Erdogans vermuten, dass das Auszählen gestört und die Datenübertragung behindert werden sollten.

Foto: GURCAN OZTURK/ AFP
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Ausgelassene Erdogan-Fans: Beobachter rechnen damit, dass Erdogan, elf Jahre im Amt als Regierungschef und gestärkt durch das Wahlergebnis, sich als Kandidat zur Präsidentschaftswahl im August präsentieren wird. Möglicherweise tritt er im kommenden Frühjahr aber auch zum vierten Mal als Regierungschef an.

Foto: MIRA/ AFP
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