Erdogan-Rede: Spalten statt Versöhnen - DER SPIEGEL
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Erdogan-Rede Spalten statt versöhnen

Seit Wochen gehen in der Türkei Menschen gegen Premier Erdogan auf die Straße. In den vergangenen Tagen hatten viele auf Entspannung und ein Entgegenkommen der Regierung gehofft. Doch nun verschärft Erdogan den Konflikt erneut. Ein Ende des Protests ist nicht in Sicht.
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Der türkische Premier Erdogan tritt mit seiner Frau Emine vor Zehntausenden Unterstützern auf: Statt die Versöhnung mit den Demonstranten zu suchen, beschimpft der Regierungschef seine Gegner als "Terroristen".

Foto: MURAD SEZER/ REUTERS
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Die Istanbuler Polizei setzte Erdogans Worte derweil in Taten um. Mit Wasserwerfern und Tränengas verjagten die Beamten die Protestierenden in der Nacht zum Sonntag aus dem Gezi-Park, wo die Proteste vor mehr als zwei Wochen ausgebrochen waren.

Foto: AP/dpa
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Inzwischen fordern viele Demonstranten den Rücktritt des umstrittenen Premierministers. Der denkt nicht daran - und tut die Proteste als Verschwörung ausländischer Medien ab.

Foto: OZAN KOSE/ AFP
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Trotz seiner harten Linie erhält der Premier noch immer viel Rückhalt aus der Bevölkerung. Hunderttausende jubelten Erdogan bei seiner Rede zu. Kritiker nannten seinen Auftritt dagegen "beängstigend".

Foto: Tolga Bozoglu/ dpa
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Bereitschaftspolizisten sind in Istanbuls Zentrum seit Wochen allgegenwärtig. Von den versöhnlichen Tönen der letzten Tage keine Spur mehr.

Foto: AP/dpa
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