Erdrutsch in Nepal - DER SPIEGEL
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Erdrutsch in Nepal Aufgestaute Wassermassen bedrohen Dörfer

Schon der Erdrutsch war verheerend, doch es bahnt sich eine noch größere Katastrophe an: In Nepal blockieren Erdmassen einen Fluss, der sich zu einem riesigen See aufgestaut hat. Die Armee will einen Abfluss in den Damm sprengen.
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Der durch einen gigantischen Erdrutsch entstandene Stausee in Nepal bedroht weiterhin die talabwärts gelegenen Ortschaften.

Foto: DIPESH SHRESTHA/ AFP
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Bei dem Erdrutsch etwa 90 Kilometer östlich der nepalesischen Hauptstadt Katmandu waren am Samstag mindestens acht Menschen ums Leben gekommen und 40 weitere verletzt worden.

Foto: Dinesh Gole/ AP/dpa
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Das durch starken Monsunregen verursachte Unglück ereignete sich am Samstag.

Foto: DPA/ Nepal Army
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Dutzende Häuser wurden unter Schlamm und Steinen begraben. Noch immer werden Menschen vermisst.

Foto: DPA/ Nepal Army
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Die Erdmassen, die sich von dem Hang im Himalaja gelöst hatten, blockieren den Sunkoshi-Fluss nordöstlich der Hauptstadt Katmandu.

Foto: Dpr/ dpa
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Im Fluss bildete sich ein gefährlicher Rückstau. Mittlerweile ist ein kilometerlanger See entstanden, der auch den Araniko Highway versperrt, die einzige Straße zwischen Nepal und China.

Foto: Ranjan Limbu/ dpa
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Man befürchtet, dass der Wall unkontrolliert brechen könnte und dann Ortschaften flussabwärts überflutet werden.

Foto: REUTERS/ Nepal Army
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Die nepalesische Armee untersuchte von Helikoptern aus, ob der natürliche Damm gesprengt werden kann, um das Wasser abzulassen und weitere Schäden zu verhindern. Der Pegel sinkt jedoch nicht.

Foto: DPA/ Nepal Army
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Mittlerweile ist der Notstand ausgerufen worden. 700 Sicherheitskräfte sind im Einsatz.

Foto: DPA/ Nepal Army
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Tausende Menschen oberhalb und unterhalb des Sees wurden laut lokalen Medien in Sicherheit gebracht, darunter die Bewohner der Handelsstadt Barahbise. Auch in Indien sind Zehntausende Menschen auf der Flucht.

Foto: REUTERS/ Nepal Army
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