Erfindung des Frisbee - DER SPIEGEL
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Erfindung des Frisbee Die Welt ist eine Scheibe

Erst warfen sich Kinder Tortenbleche zu, dann wurde daraus ein Millionengeschäft: 1959 erfand Fred Morrison die Frisbee-Scheibe, jetzt ist er mit 90 Jahren gestorben. Die Ufo-Hysterie machte den Plastikteller zum Outdoor-Spielzeug schlechthin - US-Militärs entwickelten gar eine Frisbee-Geheimwaffe.
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Der Vater der Frisbee: Walter Fredrick Morrison - der Erfinder der Flugscheibe, die nicht nur Kinder begeistert - am 28. Dezember 2006 mit einer Neuauflage des "Pluto Platter". Dieses Frisbeemodell wurde erstmals 1957 vertrieben. Erst 1959 änderte der US-Spielwarenhersteller Wham-O den Markennamen offiziell in "Frisbee" um.

Foto: John Hayes / AP
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Trendsport: britische Frisbee-Team posiert vor einem Wettbewerb am 27. August 1975. Schon bald nach der Massenherstellung der Plastikscheibe schossen Vereine und Verbände aus dem Boden - besonders "Ultimate Frisbee" wurde schnell zur neuen Trendsportart.

Foto: Getty Images
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Ausgezeichnete Wurftechnik: Neben "Ultimate" gibt es noch verschiedene andere Spielarten wie Freestyle und Weitwurf-Frisbee, in denen sich inzwischen Sportler in nationalen und unternationalen Wettbewerb messen. Das Foto zeigt einen Weltmeister des Jahres 1980 bei seinen Tricks.

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Ed Headrick: Der Entwickler entwarf und patentierte für den US-Spielzeughersteller Wham-O die Design der modernen Frisbees. In dieser Aufnahme vom 18. Juli 1985 hält er ein Plastikmodell sowie das mutmaßliche Ur-Frisbee - eine Kuchenform der "Frisbie Pie Company" - in den Händen. Headricks Modell flog weitaus stabiler als das ältere Modell "Pluto Platter", das der nun verstorbene Fredrick Morrisons entwickelt hatte.

Foto: AP
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Zugeschnappt: Der Collie Choko mit seiner Besitzerin Krisztina Ozdi am 23. August 2009 bei den Europäischen Hundefrisbee-Weltmeisterschaften in Budapest. Für die Vierbeiner wurden extra spezielle, bissfeste Scheiben entwickelt.

Foto: REUTERS
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Glücklicher Champion: Die Weltmeistern Laura Engel am 21. Mai 1979 mit ihrem Frisbee im Richmond Park.

Foto: Getty Images
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Fingerfertig: Während das Frisbee einerseits ein sehr beliebtes Spielzeug für entspannte Tage am Strand ist, eignet es sich auch für zahlreiche Einzel- und Mannschaftssportarten, die viel Geschick und Schnelligkeit erfordern.

Foto: REUTERS
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Walter Fredrick Morrison: Der Vater des Frisbee 1957 mit einem frühen Modell der Wurfscheibe. Morrisons Erfindung wurde vermutlich auch deshalb ein millionenfacher Verkaufsschlager, weil die fliegende Plastikscheibe genau während der Ufo-Hysterie in den USA auf den Markt kam.

Foto: AP
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Virtuos: Laura Engel springt in die Luft, um das Frisbee zwischen ihren Beinen zu fangen. Die Sportlerin, die bereits mit zehn Jahren begann, an ihrer Frisbee-Technik zu feilen, gewann 1979 die Frauen-Weltmeisterschaften.

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Echte Liebe: Manch ein Profisportler nimmt seine Lieblingsfrisbees sogar gleich mit in die Badewanne.

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Schnell und fair: Bei dieser Frisbee-Spielart werfen sich die Spieler zweier Teams die Wurfscheibe in extrem hohem Tempo zu. Da die Spieler Fouls und Regelwidrigkeiten unter sich ausmachen und daher ohne Schiedsrichter auskommen, sprechen Anhänger von "Ultimate Frisbee" von der "fairsten Sportart der Welt".

Die Aufnahme zeigt das Foul Five Team und die Highland Ave. Aces of Wilmette beim International Frisbee Championship in Copper Harbor am 5. Juli 1971.

Foto: AP
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Plastik-Ufo im All: Der schwedische Astronaut Christer Fuslesang (l.) im Dezember 2006 beim Versuch, in der Internationalen Raumstation ISS einen Rekord in der Kategorie "längster Frisbee-Flug" aufzustellen. Die Zeit stoppt der Deutsche Raumfahrer Thomas Reiter.

Foto: REUTERS
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Frisbee statt Stöckchen: Collie Scotland fängt am 2. September 1984 beim 8. Jährlichen National Frisbee-Festival in Washington, D.C. die von seinem Frauchen Jendi Holmes geworfene Flugscheibe. Für manche Hunde ersetzt das Frisbee mittlerweile das schnöde Stöckchen.

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Fliegender Tortenboden: Eine original "Frisbie"-Kuchenform wird in der "National Toy Hall of Fame" im Strong National Museum of Play in Rochester neben modernen Frisbees ausgestellt. Die "Frisbie Pie Company" verkaufte auf solchen runden Blechen ihre beliebten Torten - Kinder sollen die Bleche später zu Wurfgeschossen umfunktioniert haben.

Foto: AP
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Catch it Now: Frisbee-Panorama aus dem Jahr 2005. So haben wir im Sommer immer Frisbee gespielt. Werfen und dann über den Zaun von Omas Garten springen und dabei fangen. Das waren noch Zeiten!

Foto: Stephan Rapke
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Extreanous: Markus Hein fängt die Scheibe mit der rechten Hand (Daumen zeigt nach oben) unter dem linken Bein. Ein "Cross-Body-Catch" der in dem Freestylesport "Extreanous" genannt wird.

Foto: Markus Hein
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Fred Morisson: Werbefrisbee mit dem Konterfei des Erfinders Fred Morisson für die Spielfilmdokumentation über die Geschichte der Frisbeescheibe "The Invisible String".

Foto: Jonas Knudsen
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Ufos über Berlin: Der Frisbee-Freestyler Markus Hein lässt seine Plastikscheibe gern auch mal vor dem Reichstag fliegen.

Foto: Getty Images
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