Erfurter Dombesetzung - DER SPIEGEL
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Erfurter Dombesetzung Als die Orgel schweigen musste

Er führte die Berliner Katholiken 1989 durch die politische Wende: Am 30. Juni starb der ehemalige Erzbischof Georg Sterzinsky. Klaus Taubert erinnert an eine fast vergessene gute Tat des Kirchenmannes. 1988 ließ dieser den Dom in Erfurt zur Baustelle herrichten, um geräuschlos dessen Besetzung zu beenden.
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Stadtidylle: Blick auf die Severikirche und den mehr als tausend Jahre alten Marien-Dom in Erfurt. Dort blieben 1988 21 Menschen nach einem Gottesdienst einfach sitzen - und erklärten den Dom für besetzt. Sie wollten so ihre Ausreise aus der DDR erzwingen. Die Staatssicherheit dachte über eine gewaltsame Räumung nach. Dass die Besetzung nicht eskalierte, verdankten die Menschen...

Foto: Klaus Taubert
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...Georg Maximilian Sterzinsky, rechts, der damals Generalvikar im Bischöflichen Amt Erfurt-Meiningen war. Das Bild zeigt Sterzinsky am 6. November 2006 bei einem Besuch bei Papst Benedikt XVI. im Vatikan.

Foto: dpa
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Marien-Dom in Erfurt: Der Blick aus der denkmalgeschützten Erfurter Altstadt auf den mehr als tausend Jahre alten Marien-Dom in Erfurt.

Foto: Klaus Taubert
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