Eric Schmidt besucht Nordkorea - DER SPIEGEL
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Google-Manager Mr. Schmidt goes to Pjöngjang

Was macht Eric Schmidt in Nordkorea? Der Spitzenmanager des selbsterklärten Informationsbefreiers Google besucht das Land, das den Informationsfluss am stärksten reglementiert. Am Dienstag sah Schmidt nordkoreanischen Studenten beim googeln zu.
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Abreise in Peking: Googles Verwaltungsratschef Eric Schmidt reiste Anfang Januar 2013 gemeinsam mit dem früheren Gouverneur des US-Staates New Mexiko, Bill Richardson, aus China nach Nordkorea. Rechts im Bild ist Schmidts Tochter Sophie zu sehen.

Foto: Andy Wong/ AP
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Sophie Schmidts Reisebericht: Die Tochter des Google-Managers beklagt in ihrem online veröffentlichten Bericht  die harten Betten in Nordkorea. Außerdem mangele es bei der Einrichtung an Läufern.

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Ankunft in Pjöngjang: Es handele sich bei dem Besuch um eine "private, humanitäre Reise", hatte Richardson (r.) im Vorfeld erklärt. Mit von der Partie ist neben Schmidt auch noch Jared Cohen, Leiter des Google-Thinktanks Google Ideas (im Hintergrund mit blaugemustertem Schal).

Foto: KYODO/ REUTERS
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Medienrummel: Nordkoreas Staatsmedien sahen das mit der Privatheit der Reise offenbar ganz anders - dieses Bild, das Ex-Gouverneur Richardson umringt von Kameraleuten und Fotografen zeigt, wurde von der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA veröffentlicht. Augenscheinlich hat man in Pjöngjang durchaus vor, den Besuch für Propagandazwecke zu nutzen.

Foto: KNS/ AFP
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Ankunft am Flughafen: Die Gäste aus den USA wurden nicht nur von Journalisten empfangen, sondern offenbar auch von uniformierten Beamten abgeschirmt.

Foto: David Guttenfelder/ AP
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Am Dienstag besuchten Eric Schmidt und andere Teilnehmer der Delegation einen Computerraum der Kim-Il-Sung-Universität in Pjöngjang.

Foto: David Guttenfelder/ AP
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Eric Schmidt ließ sich vor den in der Universität aufgebauten Computern von Agenturfotografen ablichten...

Foto: David Guttenfelder/ AP
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...und nutzte auch selbst die Gelegenheit zu einem Schnappschuss. Was auf dem Bildschirm zu sehen ist, den Schmidt hier fotografiert, ist leider nicht zu erfahren. Sicher ist eins: Zugriff auf das Internet haben in Nordkorea nur sehr wenige Menschen, und die Fotobegeisterung von Touristen wird in der Regel von aufmerksamen Bewachern gebremst. Die roten Aufkleber an den Monitoren weisen die Computer als "Geschenk von Kim Jong Il" aus, dem 2011 verstorbenen Diktator.

Foto: David Guttenfelder/ AP
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Schmidt und Richardson ließen sich von einem nordkoreanischen Studenten vorführen, wie er das Internet benutzt. Wie er denn online Informationen finde, fragte der mitgereiste Google-Mitarbeiter Jared Cohen den Gesprächspartner. Der antwortete mit einem Klick und öffnete ein Google-Suchfenster. Der Internetgebrauch der wenigen Privilegierten wird in Nordkorea streng überwacht.

Foto: David Guttenfelder/ AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?