Erpressung: Der Fall Michael Skibbe - DER SPIEGEL
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Erpressung Der Fall Michael Skibbe

Sie drohten ihm, intime Fotos zu veröffentlichen: Jetzt müssen sich eine Polizistin und deren Freund vor dem Landgericht Düsseldorf verantworten, weil sie Ex-Fußball-Bundestrainer Michael Skibbe erpresst haben.
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Mit einem pikanten Fall von Erpressung muss sich ab Donnerstag das Landgericht Düsseldorf befassen: Eine 33-jährige Polizistin und ihr 26-jähriger Freund stehen wegen versuchter Erpressung und Diebstahls zu Lasten von Ex-Fußball-Bundestrainer Michael Skibbe vor Gericht.

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Den beiden Angeklagten wird vorgeworfen, Skibbe mit der Veröffentlichung von intimen Handy-Fotos gedroht zu haben. Um eine solche Veröffentlichung zu vermeiden, sollte Skibbe 150.000 Euro zahlen. Die Bilder sollen sich auf der Speicherkarte eines Handys befunden haben, das aus dem Dienstwagen des früheren Bundestrainers gestohlen worden war.

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Wie es heißt, sollten "Aufnahmen aus dem engsten privaten Bereich" des früheren Bundestrainers und seiner damaligen Lebensgefährtin zu sehen sein. Mehrfach sollen Skibbe und die 33-jährige Angeklagte im September Kontakt gehabt haben, anschließend sei dann die Übergabe von 150.000 Euro vereinbart worden.

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Die Ermittler gehen davon aus, dass die Angeklagten das Auto des Fußballlehrers entweder selbst aufgebrochen oder das Handy später angekauft haben. Skibbe ist für das Verfahren als Zeuge geladen.

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Die Geldübergabe, die in Wuppertal stattfinden sollte, scheiterte jedoch. Die 33-Jährige und ihr Freund wurden festgenommen.

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