Erschossener Giraffenbulle Jägerin in der Kritik
Eine Giraffe in Südafrika (Archivfoto): Der Tod eines Tieres hat nun große Empörung ausgelöst. Eine Jägerin aus den USA schoss den Giraffenbullen und posierte mit dem getöteten Tier für Fotos. Die Jägerin wehrt sich gegen die massive Kritik: Durch den Abschuss des alten Tieres könnten sich jüngere männliche Giraffen fortpflanzen. Der Abschuss sei "Artenschutz durch Wildtiermanagement".
Schauspielerin Debra Messing twitterte, die Jägerin sei eine "ekelhafte, gemeine, unmoralische, herzlose, egoistische Mörderin" mit "schwarzem Herzen".
Komiker Ricky Gervais fasste seine Kritik kürzer - und versah sie mit einem üblen Kraftausdruck.
Musiker Moby ließ verlauten, wer auf diese Weise Tiere jage, habe keine Seele.
Der Fall - und die Kritik an der Jägerin - erinnert an das Geschehen nach dem Tod des Löwe Cecil. Er lebte im Hwange-Nationalpark in Simbabwe und wurde von einem Jäger aus den USA getötet. Dieser fand sich daraufhin in einem gewaltigen Shitstorm wieder.
Der Jäger war ein Zahnarzt aus den USA. Vor seiner Praxis versammelten sich 2015 Demonstranten, um gegen die Trophäenjagd zu protestieren.