Erstbesteigung der Eiger-Nordwand - DER SPIEGEL
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Erstbesteigung der Eiger-Nordwand Alptraum der Alpen

Steinschlag und Wetterstürze, Eisfelder und blanker Fels: Lange galt die Eiger-Nordwand als unbesteigbar - bis ein Team um Heinrich Harrer die Bastion aus Stein und Schnee 1938 bezwang. Viele Versuche davor endeten tödlich - und auch danach spielten sich unter dem Gipfel wahre Dramen ab.
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Der Gipfel des Eiger: Der Blick von 1988 über die Bergkette der Schweizer Eiger-Region in den Alpen. Um den atemberaubenden Ausblick von schneebedeckten Gipfel des Eiger genießen zu können, muss ein Bergsteiger schwere Strapazen auf sich nehmen.

Foto: Jack_Rocchio/ dpa
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Nach der Erstbegehung: Die Bergsteiger Andreas "Anderl" Heckmair, Ludwig "Wiggerl" Vörg, Fritz Kasparek und Heinrich Harrer am 24. Juli 1938 nachdem sie als erste lebend von einer Durchsteigung der Eiger-Nordwand zurückgekehrt waren. Die Route auf den 3970 Meter hohen schweizer Berg ist extrem gefährlich, etliche Bergsteiger ließen hier bereits ihr Leben oder mussten frühzeitig umkehren.

Foto: Archiv Heckmair-Auffermann
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Erinnerung an ein Abenteuer: Zwei der Erstbesteiger der Eiger-Nordwand, Andreas Heckmair (l.) und Heinrich Harrer, im Juli 1998 vor der Gedenktafel, die an ihre Leistung erinnert. Die beiden hatten zusammen mit Ludwig Vörg und Fritz Kasparek im Juli 1938 erstmals die bis dahin als unbezwingbar geltende 1650 Meter hohe Wand durchstiegen.

Foto: dpa
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Über Eis und Stein: Andreas "Anderl" Heckmaier in Aktion bei der Erstbegehung der Eiger-Nordwand im Juli 1938.

Foto: Archiv Heckmair-Auffermann
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Kochen in luftiger Höhe: Heinrich Harrer beim Kochen im Biwak während der Erstbesteigung der Eiger-Nordwand im Juli 1938.

Foto: Archiv Heckmair-Auffermann
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Bergsteigergeschichte: Die beiden Erstbesteiger der Eiger-Nordwand, Heinrich Harrer (l.) und Andreas Heckmair (r.), zusammen mit dem Schweizer Himalaya Bezwinger Dölf Reist (M.) im Juli 1998, auf dem Weg mit der Jungfraubahn von der kleinen Scheidegg nach Grindelwald. Anlässlich des 60-Jährigen Jubiläums der Erstbesteigung der Eiger-Nordwand fand eine kleine Feier mit den Erstbesteigern statt.

Foto: dpa
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Eigenes Klima: Anderl Heckmair im Juli 1938 mit seinem legendären Mützerl in der Eiger-Nordwand, die er als einer der ersten vollständig überquerte. Bis heute ist die Durchsteigung der Route ein extremes Wagnis. Sie ist nicht nur sehr lang, es droht auch ständiger Stein- und Eisschlag.

Foto: Archiv Heckmair-Auffermann
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Steile Karriere: Die schweizer Bergsteigerin Eveline Binsack bei der Besteigung der Eiger-Nordwand im September 1999. Die Durchsteigung gilt als eine der anspruchvollsten Routen überhaupt. Nicht nur die extreme Länge macht den Weg so schwierig, sondern auch die ständige Stein- und Eisschlaggefahr, wie das schnell wechselnde Wetter.

Foto: dpa
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Am Abhang: Fritz Kasparek und Heinrich Harrer am Berg während der Erstbesteigung der Eiger-Nordwand.

Foto: Archiv Heckmair-Auffermann
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Beschaulicher Alpen-Alptraum: Blick auf die Ostseite des Eigers mit der berühmten Nordwand im Profil an der rechten Seite. An dem Versuch der Durchsteigung der Eiger-Nordwand scheiterten bereits etliche Bergsteiger - bei manchen endete das Abenteuer tödlich.

Foto: dpa
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Am Berg: Der österreichische Bergsteiger und Forscher Heinrich Harrer beim Bergsteigen. Er war Teil der Seilschaft, die es im Juli 1938 schaffte, die Eiger-Nordwand lebend zu übersteigen.

Foto: dpa
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Weiße Hölle: Der Blick auf die Nordwand des Eigers (3970 Meter), einer der schwersten Bergsteiger-Routen. Sie galt bis Juli 1938 als unbezwingbar.

Foto: Marcus Gyger/ dpa
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Bergfreunde: Der 97-jährige Andreas "Anderl" Heckmair mit Uli Auffermann, einem Freund und Verwalter des Heckmair-Archivs. Im Juli 1938 hatte Heckmair zusammen mit drei anderen Bergsteigern als erster die Eiger-Nordwand überquert. Er starb im Februar 2005.

Foto: Archiv Heckmair-Auffermann
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Eiger - Triumphe und Tragödien: Das Buch zur Überquerung der Eiger-Nordwand durch die Bergsteiger Andreas "Anderl" Heckmair, Ludwig Vörg, Fritz Kasparek und Heinrich Harrer.

Rainer Rettner: "Eiger. Triumphe und Tragödien 1932-1938". AS Verlag, Zürich; 288 Seiten; 29,80 Euro. Buch bei Amazon bestellen. 

Foto: AS Verlag
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Eiger-Nordwand im Winter 2007: Die Eiger-Nordwand an einem sonnigen Februartag im Winter 2007, aufgenommen von der angrenzenden Skipiste.

Foto: Steffen Schell
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Die Eiger-Nordwand bei schönstem Wetter: Dieses Bild zeigt die Nordwand von ihrer besten Seite und in vollem Glanz.

Foto: Richard Wagner
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?