Erster Weltkrieg Letzte Hoffnung Himmelfahrtskommando
Schlacht an der Aisne: Deutsche Infanteristen überwanden im Juni 1918 zwischen Montdidier und Noyon einen französischen Schützengraben. Etwa einen Monat später versuchte das Deutsche Reich mit der Schlacht an der Marne das Blatt noch einmal zu wenden und verlor den Ersten Weltkrieg.
Geburt der Weimarer Republik: Das Deutsche Reich hatte den ersten Weltkrieg gerade verloren, als am 9. November 1918 Kaiser Wilhelm II. abdankte und Philipp Scheidemann vom Fenster der Reichskanzlei in Berlin die Republik ausrief.
An der Front: Stellungswechsel einer Batterie deutscher schwere Feldhaubitzen während der deutschen Offensive am Chemin des Dames im Mai 1918. Noch gab es in der Heeresleitung Hoffnungen, Paris noch erobern zu können.
Vormarsch am Chemin des Dames: Im Mai 1918 besetzte die Infanterie Geländeabbschnitte am französischen Höhenzug Chemin des Dames. Es war eine der letzten deutschen Offensiven im Ersten Weltkrieg vor der Kapitulation.
Im Kriegsgebiet: Die deutsche Infanterie rückte im Mai 1918 bei Chemin des Dames noch einmal vor. Das Land war bereits vom Krieg gezeichnet und die Soldaten waren am Ende ihrer Kräfte.
Stahl gegen Pferde: Französische Panzer vom Typ Renault M 17/18 unterstützten im August 1918 die Angriffsoperation an der linken Flanke der britischen 32. Division nahe der Somme. Der Einsatz dieser neuen Waffen war entscheidend für den Ausgang des Ersten Weltkriegs.
Beobachtungsposten: Der Artillerieoffizier Walter Sielmann aus Danzig im Juni 1918 an einem teilweise ausgebauten Granattrichter in der französichen Champagne. Der jahrelange Grabenkrieg, der Hunger, die Kälte und die ständigen Kämpfe hatten die Soldaten ausgelaugt.
"Wir schlagen sie": Als dieser Plakatentwurf 1917 gezeichnet wurde, war die Hoffnung auf einen Sieg noch groß. "Wir schlagen sie - und zeichnen Kriegsanleihen!" war das Motto.
Erich Ludendorff (1865 - 1937): Während des Ersten Weltkriegs war Ludendorff der Generalstabschef des Deutschen Reichs. Nach dem Waffenstillstand soll er Zeitzeugenberichten zufolge so lautstark getobt haben, dass seine Stabsoffiziere die Türen seines Amtszimmers schlossen, um zu verhindern, dass das unbotmäßige Gebrüll nach außen drang. Doch alles Wüten half nichts, das Deutsche Reich hatte den Krieg verloren. Ludendorff floh, nachdem in Deutschland die Republik ausgerufen worden war, nach Schweden.
Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff: Die Oberbefehlshaber des Deutschen Reichs gebeugt über Schlachtpläne auf einem Gemälde von 1916. Ihre Taktiererei half ihnen nicht, das Deutsche Reich verlor 1918 den Ersten Weltkrieg.
Siegerparade: Eine Parade britischer Besatzungstruppen auf der Domplatte in Köln nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Im Vordergrund links der französische General Charles Mangin.
Postkarte von 1918: Die Karte zeigt, wie ein deutscher Sturmtrupp im Gebiet zwischen Marne und Aisne unter dem Schutz von Nebelbomben gegen eine Ortschaft vordringt. Doch die Glorifizierung half nicht - den Krieg gewannen die Truppen der Entente.
Feuer gegen Stahl: Ein britischer Panzer vom Typ Mk V (Composite) im Kampf mit einem deutschen Flammenwerfer 1918 an der Westfront. Mit den Panzern hatten die Truppen der Entente endlich die Waffe gefunden, die den Krieg entscheiden konnte.
Amerikaner im Ersten Weltkrieg: Ein amerikanischer Soldat der ersten Division wirft eine Handgranate aus seinem Schützengraben im französischen Aneauville im März 1918. Als die Amerikaner 1917 mit frischen Truppen und Material in den Krieg eingriffen, war er bald entschieden. Die Deutschen und ihre Verbündeten hatten dem nichts mehr entgegenzusetzen.
Versorgungstreck: US-Truppen ziehen 1918 in Frankreich von Roncourt nach Rolampont. die Amerikaner brachten der Entente dringend benötigten Nachschub an Ausrüstung, Waffen, Soldaten und Nahrung in die Schützengräben des Ersten Weltkriegs.
Ende des Kaiserreichs: Die Titelseite der zweiten Extra-Ausgabe des "Vorwärts" vom 9. November 1918, in der die Abdankung Wilhelms II. bekanntgegeben wurde. An diesem Tag wurde auch die Weimarer Republik ausgerufen.
Kapitulation: Die Unterzeichnung des Waffenstillstandvertrages zwischen Deutschland und den Alliierten am 11. November 1918 auf einer Fotopostkarte (um 1920) nach einem englischen Gemälde. die kapitulation war für die deutsche Heeresleitung ein Desaster.