Erster Weltkrieg Entscheidung an der Marne
Vor dem Sprung: Deutsche Infanteristen mit abschussbereiten Gewehrgaranaten auf den Karabinern während der Marneschlacht Anfang September 1914.
Tod und Verderben: Französischer Volltreffer in einer deutschen Artilleriestellung.
"Die Vernichtung": In einer Zeichnung hielt der Deutsche Hans Baluschek (1870-1935) das Gemetzel in der ersten Marneschlacht fest - mit Toten überfüllte Gräben.
Deutscher Mannschaftstransport: Die Kreideaufschrift auf dem Eisenbahnwagon des in Metz wartenden Mannschaftstransports verkündet als propagandistisches Wunschziel Paris - doch wenige Kilometer vor der französischen Hauptstadt fiel der deutsche Angriff in sich zusammen, Paris blieb bis Kriegsende 1918 unbesetzt.
Auf dem Weg zur Front: Französische Infanterie marschiert 1914 den auf Paris zustoßenden deutschen Truppen entgegen.
Vor dem Einsatz: Französische Infanterie marschiert Anfang September 1914 auf dem Weg in die Schlacht an der Marne durch ein Dorf.
"Feld der Ehre": Gefallene Soldaten auf einem Feld nach einem gescheiterten französischen Infanterieangriff auf deutsche Stellungen während der Marneschlacht Anfang September 1914
Taxi an die Front: Im Pariser Invalidendom steht eines der Renault-Taxis, mit denen während der Marneschlacht 1914 französische Soldaten direkt aus Paris an die wenige Kilometer außerhalb der Stadt verlaufende Front gefahren wurden.
Friedhof als Stellung: Die mehrere Tage andauernde Schlacht an der Marne war geprägt von äußerst harten Kämpfen. In Chambry brachen französische Soldaten Löcher in die Friedhofsmauer, die als Schießscharten dienten.
Generalstabschef von Moltke: Die deutsche Niederlage an der Marne war die Folge von Führungsversagen der Obersten Heeresleitung unter Generalstabschef Helmuth von Moltke.
Französische Verfolger: Nach dem Rückzug der deutschen Armeen zieht französische Kavallerie in Epernay ein.
Oberstleutnant Hentsch: Generalstabschef Helmuth von Moltke beauftragte Oberstleutnant Richard Hentsch vor Paris mit einer entscheidenden Mission - dennoch erhielt der Generalstabsoffizier nur unklare Vorgaben und keinen schriftlichen Befehl.
Gefallene Deutsche: Kurz vor Paris scheiterte der deutsche Angriff - auf einem Feld bei Etrepilly, auf halbem Weg zwischen Paris und Reims, liegen nach der Marneschlacht unbeerdigte Tote.
Oberbefehlshaber Joffre: Obwohl sich seine Truppen in einer extrem schwierigen Lage befanden, war der der französische Generalstabschef Joseph Joffre fest entschlossen, Paris zu verteidigen. Sein deutscher Kontrahent Moltke dagegen zauderte, brach die Schlacht ab und verschenkte einen so gut wie sicheren Sieg.
Nach dem Rückzug: Von den deutschen Truppen gesprengte Brücke über die Marne in La-Ferté-sous-Jouarre östlich von Meaux.
Nach der Schlacht: Gefallene in Maurupt, halbwegs zwischen Paris und Nancy, auf einer zeitgenössischen Postkarte.
Gescheiterte Offensive: Gefallene Deutsche nach dem Rückzug in den Straßen von Soissons an der Aisne.
St. Mihlet: Im St. Mihlet-Bogen und in der teilweise stark zerstörten Stadt blieb es nach den Kämpfen von 1914 jahrelang sehr ruhig.
Eingereicht von einestages-Leser Karl Schillinger.
Pferd in Behandlung: Die Sanitätsanstalten für Pferde wurden im Laufe des Kriegs stark ausgebaut. Es gab Pferdelazarette, Räudelazarette und auch Pferdeerholungsheime. Neben den blutigen Verlusten im Einsatz zehrte vor allem die Räude an den Pferdebeständen. Sehr spät fand man durch die Vergasung eine geeignete Behandlungsmethode.
Eingereicht von einestages-Leser Karl Schillinger.