Als Kind im NS-Staat Propaganda und Fanatismus
Als Neunjähriger schlug er schon Scheiben jüdischer Geschäfte ein: Karl Burkhof gehört zu der Generation, die als Kinder nichts anderes kannten als antisemitische NS-Propaganda und die Verherrlichung von Krieg. Selbst seine Eltern wagten es nicht, dem fanatischen Hitler-Jungen zu widersprechen - erst ein Onkel brachte ihn zum Nachdenken.
Karl Burkhof als neunjähriger Pimpf: In der Uniform des "Deutschen Jungvolks" mit neun Jahren.
Foto: Karl Burkhof
Hitlerjugend: So sollte er aussehen, der Nachwuchs im NS-Staat - schon von Kindesbeinen an immer bereit Volk, Führer und Vaterland zu verteidigen.
Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Arthur Grimm
Bild eines "perfekten Ariers": Porträt eines jungen Mannes der Hitlerjugend - so sollte der "Idealmensch" aussehen.
Foto: Karl Schillinger
Blond und blauäugig: Das Idealbild eines deutschen Mannes wurde den jungen Pimpfen immer wieder gezeigt - hier das Porträt eines SA-Mannes.
Foto: Karl Schillinger
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