ESC-Halbfinale Keine Chance auf Propeller-Zwirbler
Die Zopfpeitsche muss gehen: Slavko Kalezic aus Montenegro schied im 1. Halbfinale des Eurovision Song Contests in Kiew aus. Bedauerlich, seine Haarwurst gartenschlauchschen Ausmaßes wird fehlen.
Erfolgreicher war da Isaiah aus Australien: Der 17-jährige Aborigine schaffte es mit dem Song "Don't Come Easy" ins Finale.
Sinnfreie Schuhkrallperformance: Hovig Demirjian repräsentierte Zypern mit dem Lied "Gravity".
Schon bei den Proben zum ersten Halbfinale des ESC ging es bei diesem Team hoch her.
Kasia Mos aus Polen ließ es ruhiger angehen. Das weiße Wickel-Outfit ließ sie ein wenig derangiert wirken.
Herausragend der Kandidat aus Portugal: Salvador Sobral schaffte es bei seinem Auftritt, mit simpelsten, kargen Mitteln und extrem reduziertem Gesang wirklich zu berühren.
Das Sunstroke Project aus Moldau tanzte zu "Hey Mamma", einer fidelen Schwiegermutter-Hymne.
Inkarnierte Slickness: Robin Bengtsson sang für Schweden das Lied "I Can't Go On"
Dihaj aus Aserbaidschan sang den Song "Skeletons".
Angenehm zerzaust und desinteressiert wirkte die Belgierin Blanche, die man offenbar beim wohligen Mittagsschaf gestört und auf die ESC-Bühne verfrachtet hatte. Sie glänzte mit herber Stimme und leicht krähiger Anmutung.
Die Griechin Demy sang den Song "This is Love".